Cactus Thiemann Marrakesch: Blick auf die groesste Kaktusplantage Afrikas

Cactus Thiemann Marrakesch: Die grösste Kaktusplantage Afrikas besuchen

Wer nach einem unge­wöhn­li­chen Ausflug in der Umge­bung von Marra­kesch sucht, wird bei Cactus Thie­mann fündig: die wenig bekannte Kaktus­plan­tage liegt nur 15 Minu­ten ausser­halb der Stadt – und ist einer der über­ra­schends­ten Orte der Region. 

Kakteen sind in Marra­kesch allge­gen­wär­tig. Beispiels­weise am Flug­ha­fen, der angeb­lich einer der schöns­ten welt­weit ist – klein, über­sicht­lich und voller arabi­scher Höflich­keit den Gästen gegen­über. Vor dem Gebäude warten nicht nur die die Fahrer der Hotels, sondern es gibt dort auch eindrucks­volle Beete, bewach­sen mit großen Kakteen, die den Reisen­den bei Verlas­sen des Gebäu­des begrüßen.

Viele Besu­cher sind von den stache­li­gen Gesel­len beein­druckt, kaum einer gönnt ihnen jedoch einen zwei­ten Gedan­ken. Die gehö­ren hier halt einfach her, oder?

Stimmt so nicht ganz, denn die meis­ten Kakteen­ar­ten, die am Flug­ha­fen wach­sen, stam­men nicht aus Marokko. Wenn Sie also mehr über Kakteen in Marra­kesch lernen wollen, sind Sie hier genau richtig.

Wie aber kamen die Kakteen nach Marrakesch? 

Nun ja, Marra­kesch mit dem Jemaa el Fna ist schon immer der Ort der Geschich­ten. Und Herr Thie­mann mit seinen Kakteen ist so eine Geschichte.

Profilbild Svenja Keller

Wer hier schreibt:
Svenja Keller ist Archi­tek­tin aus dem Schwarz­wald und betreibt seit 2019 das Riad Selouane in der Medina von Marrakesch.

Cactus Thiemann Marrakesch: Der aussergewöhnlichste Ausflug in der Region

Marra­kesch bietet viele Orte, die bei Besu­chern bekannt und beliebt sind und die zum touris­ti­schen Stan­dard­pro­gramm gehö­ren. Von vielen Agen­tu­ren werden auch Tages­aus­flüge in die Umge­bung ange­bo­ten, um den Marokko-Urlaub abzurunden.

Aber es gibt einen Ausflug, der selbst Marra­kesch-Kenner über­rascht: ein Besuch bei Cactus Thie­mann, der gröss­ten Kaktus­plan­tage Afri­kas, wenige Kilo­me­ter ausser­halb der Stadt. 

cactus thiemann marrakesch kaktusfeld

Die Kaktus­plan­tage kann mit oder ohne Führung besich­tigt werden. Für die Besich­ti­gung kann man gut ein oder zwei Stun­den planen, je nach Inter­esse und Jahreszeit.

Eintritts­kar­ten* können vorab online gebucht werden, die Besich­ti­gung ist nur nach Anmel­dung möglich. 

Es gibt auf dem Gelände auch ein klei­nes Café, in dem man zu Mittag essen kann. Die Plan­tage wird auch für Veran­stal­tun­gen wie Hoch­zei­ten oder Geburts­tage vermietet.

Im angren­zen­den Shop gibt es Kakteen in allen Größen und Formen zu kaufen – für die meis­ten Besu­cher leider keine Option, denn Pflan­zen mit Erde dürfen in Europa nicht einge­führt werden.

Da die Kakteen sehr empfind­lich sind, dürfen die Wege bei der Besich­ti­gung nicht verlas­sen werden. Weil sich die schöns­ten Bilder aber mitten im Kaktus­hain machen lassen, wird ein Shoo­ting Pass ange­bo­ten. Mit Beglei­tung darf man sich abseits der Wege bewe­gen, um die besten Fotos zu schießen.

Obwohl diese Anlage kein klas­si­scher Garten ist, fanden wir den Besuch inter­es­sant und kurz­wei­lig. Für Kakteen­lieb­ha­ber oder Marra­kesch-Fans, die nicht das erste Mal in der Stadt sind und die gängi­gen Attrak­tio­nen schon kennen, ist Cactus Thie­mann sicher einen Ausflug wert.

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Wie Hans Thiemann nach Marokko kam und eine Kaktusplantage gründete

Hans Thie­mann, gebo­ren in Bremen und studier­ter Agrar­in­ge­nieur, war bereits in jungen Jahren von der stache­li­gen Schön­heit der Kakteen faszi­niert. Die Leiden­schaft für Pflan­zen lag ihm im Blut, bereits sein Groß­va­ter war Gärt­ner gewesen.

Auf zahl­rei­chen Reisen um die Welt sammelte er Samen und Pflan­zen verschie­dens­ter Kakteen­ar­ten, die er in Bremen im Gewächs­haus kultivierte.

Das feuchte und kalte Klima in Bremen war das größte Hinder­nis für seine Passion und so begann er, nach einem neuen Zuhause für seine Kakteen­samm­lung zu suchen.

1964 wurde er außer­halb von Marra­kesch fündig. Er kaufte das Gelände und brachte seine Pflan­zen und Samen nach Marokko und begann zu experimentieren.

Das 17 Hektar große Gelände war teil­weise mit Oliven­bäu­men und Zitrus­früch­ten bewach­sen. Die Erde schien gut und durch­läs­sig zu sein, genau rich­tig für Kakteen.

Er expe­ri­men­tierte mit rund 350 verschie­de­nen Kakteen­sor­ten, von denen fast 150 Sorten mit dem marok­ka­ni­schem Klima gut zurecht kamen. 

So einfach, wie er es sich anfangs vorge­stellt hatte, war es aller­dings nicht und er musste herbe Rück­schläge hinneh­men, da viele Sorten hier nicht gedei­hen wollten.

Die meis­ten der Kakteen stamm­ten aus Latein­ame­rika und waren zu diesem Zeit­punkt in Marokko nicht weit verbreitet.

marrakesch kaktus besuch plantage

Auf zahl­rei­chen Reisen sammelte er über die Jahre hinweg weitere Kakteen­ar­ten und expe­ri­men­tierte, welche davon das marok­ka­ni­sche Klima gut vertrugen.

Die „Baum­schule“ wurde immer größer und die ersten Anfra­gen ande­rer Garten­lieb­ha­ber mach­ten aus der persön­li­chen Leiden­schaft von Hans Thie­mann im Laufe der Jahre ein florie­ren­des Geschäft.

Schon bald gehör­ten Yves Saint Laurent mit seinem wunder­ba­ren Garten Jardin Majo­relle und das marok­ka­ni­sche Königs­haus zu seinen Kunden.

cactus thiemann marrakesch kaktus

Mitt­ler­weile gibt es in jedem Pflan­zen­han­del in Marra­kesch unzäh­lige Sorten Kakteen zu kaufen und in den Gärten der Hotels finden sich zahl­rei­che stache­lige Exem­plare in unter­schied­li­chen Größen. 

Die Kaktus­plan­tage, deren Grün­der vor eini­gen Jahren verstor­ben ist, wird heute von seiner Fami­lie weiter­ge­führt und ist der erste Ansprech­part­ner für anspruchs­volle Kakteen­gär­ten in Marokko.

Kakteen sind aus der marok­ka­ni­schen Garten­ge­stal­tung im trocke­nen und heißen Wüsten­klima nicht mehr wegzu­den­ken und faszi­nie­ren Besu­cher aus aller Welt – zu verdan­ken haben wir sie der Leiden­schaft eines deut­schen Ingenieurs!

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Der Kaktus, ein stacheliger Hingucker im Garten

Kakteen stam­men ursprüng­lich (bis auf eine Ausnahme) alle aus Süd‑, Mittel- oder Nord­ame­rika. Selbst im südli­chen Kanada gibt es natür­lich vorkom­mende Kakteen. Sie wach­sen meist in trocke­ne­ren Gebie­ten, aber man findet sie auch in tropi­schen Regenwäldern.

Die meis­ten Kakteen sind heute durch das Washing­to­ner Arten­schutz­ab­kom­men geschützt und in vielen Ländern stehen Stra­fen auf Ausgra­ben oder Beschä­di­gung der Pflanzen.

Kakteen sind sog. Stamm­suk­ku­len­ten, deren Stämme und Zweige mit Stacheln oder Dornen bewehrt sind. 

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Die Stacheln entspre­chen den Blät­tern an einem Baum, haben aber eine andere Funk­tion und sitzen an den sog. Areo­len, den Kurzzweigen. 

Oft sind die Stacheln gebün­delt und entsprin­gen einem klei­nen Knub­bel, der Areole. 

Bei manchen Arten ist die Areole nicht sicht­bar und die Stacheln oder Dornen sitzen einzeln auf der Pflanze.

Die größ­ten Kakteen werden bis zu 15 Meter hoch, die kleins­ten Arten haben kaum einen Zenti­me­ter Durchmesser.

Der Mythos, dass Kakteen lang­sam wach­sen, wird durch einige Arten wider­legt, die bis zu einem Meter im Jahr wach­sen. Aber es stimmt schon, die Viel­zahl der Kakteen wächst eher langsam.

Die Wuchs­ge­schwin­dig­keit beein­flusst auch die Lebens­dauer: lang­sam wach­sende Arten können bis zu 200 Jahre alt werden.

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Die Früchte des Ananaskaktus
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Die Blüten eines Cleistocactus

Die Blüten sitzen meist einzeln oder in klei­nen Grup­pen zwischen den Stacheln und können verschie­denste Formen haben.

Nicht selten sind die Blüten bei klei­nen Kakteen viel größer als die Pflanze selbst. Manche Arten blühen nur nachts, manche nur einige Stun­den, andere dage­gen mehrere Tage. Die Bestäu­bung erfolgt durch flie­gende Insek­ten, Koli­bris oder Fledermäuse.

Die Früchte sind oft flei­schig und sehr farbig, wenn sie reif sind. Einige Früchte sind sogar essbar wie z. B. die Früchte des Feigen­kak­tus, die es im Winter in Marra­kesch an vielen Street­food-Stän­den zu kaufen gibt.

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Anfahrt zur Kaktusplantage Cactus Thiemann Marrakesch

Schon die Anreise zur Kaktus­plan­tage ist ein Abenteuer.

Die Fahrt führt nach Norden aus der Stadt heraus und ist selbst ein Erleb­nis: Aus dem quir­li­gen Stadt­ver­kehr wird schnell länd­li­che Stille. 

Schon nach weni­gen Minu­ten trei­ben Hirten Schafe an der Straße entlang, fres­sen Ziegen keck das Grün der Kreis­ver­kehre und tragen Esel dicke Lasten­bün­del mürrisch einem uns unsicht­ba­ren Ziel entgegen. 

Der Eindruck der Millio­nen-Metro­pole verschwin­det und karge Felder wech­seln sich mit Indus­trie­zo­nen ab. Rekla­me­schil­der für Tank­stops erset­zen die sonst allge­gen­wär­tige üppig bunte Werbung für LTE Telefonnetzanbieter.

cactus thiemann marrakesch agave

Ein ausge­trock­ne­ter Fluss­lauf wird von einer flachen Brücke über­spannt, während sich in der Ferne träge sanfte Hügel im Hitze­flim­mer des Tages aus der Ebene erheben.

Am stau­bi­gen Stras­sen­rand steht ein erster Bauer mit einem Hand­kar­ren und versucht, seine gelb leuch­ten­den Melo­nen zu verkau­fen. Nur wenige hundert Meter dahin­ter kommt ein weite­rer dazu. 

Dann wird der Abstand an Stän­den immer dich­ter, bald drän­gen sich Karren an Karren. Das gelb der Melo­nen auf den Karren ist mit parken­den Autos durch­setzt, bis unver­mit­telt nach einem Kreis­ver­kehr alles hinter uns liegt und die vier­spu­rige Strasse wie mit dem Lineal gezo­gen weiter bis nach Casa­blanca führt.

Und während sich neben der Strasse ein schein­bar ödes Nichts auftut, mit karger Vege­ta­tion, die von Ziegen und Scha­fen jeden Tag aufs Neue nach Nahrung abge­sucht wird, über­quert unser Fahrer mit einem gewag­ten Manö­ver die beiden linken Spuren, um in einer Wolke aus Staub auf eine Neben­strasse zu fahren.

Spätes­tens an diesem Punkt kommt bei uns die Frage auf, ob das hier wirk­lich eine gute Idee war. Doch schon wenig später ist ein neues Gebäude in Sicht, umge­ben von Mauern, über deren Ränder Palmen und andere üppige Pflan­zen von gärt­ne­ri­schen Können an diesem sonst so kahlem Ort zeugen.

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Die Kaktusplantage

Hinter den Mauern wartet eine stache­lige Welt auf den Besu­cher. Symme­trisch gepflanzte Kakteen. Sorten­rein, im glei­chen Alter und in Reih und Glied stehend bilden sie in den einzel­nen Beeten je nach Tages­zeit Postkartenmotive.

Cactus Thie­mann ist nicht als Garten ange­legt, sondern ist nichts ande­res als eine Baum­schule. Jede Kaktus­art ist in großer Anzahl in unter­schied­li­chem Alter vorhan­den, aber es gibt auch schat­tige Berei­che mit großen Bäumen oder Palmen.

cactus thiemann plantage marrakesch kakteen in reihe

Runde Kakteen in der Grösse eines stache­li­gen Hockers wech­seln sich mit bis zu 8 Meter hohen Säulen­kak­teen ab. Wer genau hinschaut, entdeckt Muster, Blüten in perfek­ten Abstän­den und Stacheln, die eine ganz eigene Anmut haben.

Allein die Menge an glei­chen Kakteen­ar­ten pro Beet ist beeindruckend.

cactus thiemann marrakesch kaktus plantage
marrakesch kaktus bluete

Alle recken, drehen oder winden sich von unsicht­ba­rem Zauber gelei­tet in glei­cher Art und Weise, folgen dem Sonnen­licht, erge­ben ein stache­li­ges Heer.

Manche Beete bestechen einfach nur durch die Menge der Stacheln. Andere durch die Größe und wiederum andere durch die Formen und den Wech­sel aus Licht und Schatten. 

Wer es schafft, vor Ort den Blick zwischen­drin von Makro auf Mikro umzu­stel­len, erlebt neben all der Fülle an Beeten und Formen noch eine unglaub­li­che Begeg­nung mit der Symme­trie der Natur. Selbst als Laie verfällt man dabei der Schön­heit dieser wehr­haf­ten und doch so glei­chen Struk­tu­ren. Schaut man genau hin, so sieht man Muster und Blüten in perfekt glei­chen Abstän­den und Stacheln die plötz­lich eine ganz eigene Anmut haben.

cactus thieman besichtigung

Und dann sind da diese ganz großen Kakteen – als wäre man plötz­lich in einen Lucky Luke Comic gefal­len, fühlt man sich wie im Wilden Westen.

Neben den Kakteen gibt es verschie­dene Agaven und ein beein­dru­cken­des Aloe-Vera-Feld.

Kakteen so weit das Auge reicht

7 Hektar sind heute mit Kakteen in Reih und Glied bepflanzt – heimi­sche Baum­schu­len tauchen vor dem inne­ren Auge auf und man fragt sich, wie die stache­li­gen Gesel­len wohl umge­pflanzt werden?

cactus thiemann marrakesch kaktus baumschule

Das Klima hier im Umland von Marra­kesch ist kontrast­reich, tags­über knallt die Sonne und es ist warm, nachts ist es kalt, im Winter ist Frost keine Seltenheit. 

Im langen, heißen Sommer kann es bis zu 50 Grad warm werden und die Luft ist staub­tro­cken. Dann müssen sogar die Kakteen bewäs­sert werden, da sie aus der trocke­nen Luft kein Wasser aufneh­men können.

In der Anfangs­zeit expe­ri­men­tierte Hans Thie­mann auch mit Steck­lin­gen, die er von seinen Reisen mitbrachte, aber oft kamen die Pflan­zen mit den harschen Bedin­gun­gen doch nicht zurecht. Er doku­men­tierte all seine Versu­che und seine Aufzeich­nun­gen sind die Grund­lage des Erfol­ges von Cactus Thiemann.

cactus thiemann marrakesch stacheln
cactus thiemann marrakesch kakteen stacheln

Heute wach­sen auf der Plan­tage nur noch Arten, die an die klima­ti­schen Bedin­gun­gen ange­passt sind und die vor Ort aus Samen gezo­gen werden. Expor­tiert wird in alle Welt, auch nach Deutsch­land und Frank­reich. Wenn in Marokko anspruchs­volle Kakteen­gär­ten ange­legt werden, ist Cactus Thie­mann der erste Ansprechpartner.

Zu den ange­bau­ten Sorten gehö­ren unter ande­rem Astro­phy­tum, Fero­cac­tus, Echi­no­cac­tus und Myrtil­lo­cac­tus. Der älteste Kaktus der Anlage stammt noch aus dem Bremer Gewächs­haus – er wurde von Hans Thie­mann persön­lich mitgebracht.

Einige der Kakteen sind riesig, fast 8 m hoch, können aber immer noch verpflanzt werden. Dazu werden sie in Jute­sä­cke gewi­ckelt, bis die Stacheln bedeckt sind und die Arbei­ter sie problem­los anfas­sen können.

cactus thiemann marrakesch blueten
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Die profes­sio­nelle Führung durch einen Mitar­bei­ter dauert gut eine Stunde und gibt Auskunft über den Grün­der­va­ter der Kakteen-Zucht sowie seine Passion. In vielen klei­nen Details wird auf die Sorten und deren Vorlie­ben einge­gan­gen, die Lebens­dauer und Aufzucht. Am beein­dru­ckends­ten für uns aber waren die Erzäh­lun­gen vom Aufwand, den es bedarf, so einen großen Kaktus nach dem Verkauf an den neuen Ort umzupflanzen. 

Für uns ist Cactus Thie­mann eines der lohnends­ten Ausflugs­ziele rund um Marra­kesch – und ein fester Tipp, den wir unse­ren Gästen im Riad Selouane gerne mitgeben.

olive twig light brown

Marra­kesch hat viele Gesich­ter. Dieses hier gehört zu den uner­war­tets­ten – und zu den einprägsamsten.

Cactus Thiemann Info

Km 10, Route de Casa­blanca
Marrak­ech
www.cactusthiemann.com

Online-Tickets bestel­len*

Montag – Sams­tag geöff­net von 10:00 – 17:30

Der Eintritt kostet 120 Dirhams

Häufige Fragen zum Besuch bei Cactus Thiemann

Hier finden Sie Antwor­ten auf die häufigs­ten Fragen unse­rer Gäste.

  1. Wie komme ich zu Cactus Thiemann?

    Cactus Thie­mann liegt an der Route de Casa­blanca (Km 10), etwa 15 Minu­ten mit dem Taxi nörd­lich von Marra­kesch. Die Fahrt kostet in der Regel 100–200 Dirhams. Eine Voranmel­dung ist erfor­der­lich – Tickets können online gebucht werden.

  2. Was kostet der Eintritt bei Cactus Thiemann?

    Der Eintritt kostet 120 Dirhams pro Person. Die Besich­ti­gung ist nur nach Anmel­dung möglich, Tickets sind online buch­bar. Fur Foto­shoo­tings abseits der Wege wird ein sepa­ra­ter Shoo­ting Pass für 300 Dirhamsangeboten.

  3. Wann ist Cactus Thiemann geoffnet?

    Cactus Thie­mann ist Montag bis Sams­tag von 10:00 bis 17:30 Uhr geoff­net. Sonn­tags bleibt die Anlage geschlos­sen. Eine vorhe­rige Online-Buchung ist notwendig.

  4. Wie lange dauert ein Besuch bei Cactus Thiemann?

    Für eine entspannte Besich­ti­gung sollte man ein bis zwei Stun­den einpla­nen. Mit geführ­ter Tour dauert der Rund­gang etwa eine Stunde. Wer den Shoo­ting Pass nutzt, benö­tigt etwas mehr Zeit.

  5. Für wen lohnt sich der Ausflug zu Cactus Thiemann?

    Der Ausflug lohnt sich beson­ders fur Marra­kesch-Kenner, die die klas­si­schen Sehens­wür­dig­kei­ten bereits kennen, sowie fur Kakteen­lieb­ha­ber und Foto­gra­fen. Die Anlage ist kein Garten, sondern eine profes­sio­nelle Baum­schule mit über 150 Kakteen­sor­ten auf 17 Hektar.

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