Jardin Majorelle Marrakesch: Tickets, Tipps und Geschichte des berühmtesten Gartens Marokkos
Ein Besuch des botanischen Gartens Jardin Majorelle Marrakesch gehört zum touristischen Pflichtprogramm. Egal, wie kurz der Aufenthalt ist, die Gartenanlage von Yves Saint Laurent ist ein Highlight, das man nicht verpassen sollte.
Und das mit gutem Grund: das üppige Grün der Pflanzen und das einzigartige Blau der Gebäude stehen in faszinierendem Kontrast zum staubigen Rot der restlichen Stadt.
1923 vom französischen Maler Jacques Majorelle angelegt, hat der Garten sich über 100 Jahre lang seine ganz eigene Magie bewahrt. Der Jardin Majorelle ist heutzutage die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Marokkos und zählt mit seinen knapp 9000 Quadratmetern zu den schönsten Gartenanlagen weltweit. Regelmäßig taucht er in den Top 10 der schönsten botanischen Gärten auf.
Und das zu Recht: für mich als Architektin vereint der Jardin Majorelle Natur und Architektur auf eine gekonnte Art und Weise, die mich immer wieder fasziniert.
Auch Marrakesch verändert sich – und wir halten diesen Beitrag für Sie aktuell. Zuletzt überarbeitet im April 2026.
- Jardin Majorelle Tickets: Preise & Online-Buchung 2026
- Geschichte: Von Jacques Majorelle zu Yves Saint Laurent
- Architektur und Gartendesign
- Fotografieren im Jardin Majorelle: Die besten Spots und Lichtverhältnisse
- Atmosphäre: Was den Jardin Majorelle wirklich ausmacht
- Praktische Hinweise für den Besuch
- Jardin Majorelle Info
- Häufige Fragen zum Jardin Majorelle Marrakesch
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Neben den üppigen Pflanzen aus einer Vielzahl von Kontinenten und den beeindruckenden Kakteen dürfte der Hauptgrund für die Beliebtheit des Jardin Majorelle in den blauen Wänden der Villa und der Bassins liegen.
Das leuchtende, tiefe Blau wurde von Jacques Majorelle in Anlehnung an die blauen Kleider der Touareg eigens entwickelt und trägt heute noch den Namen Majorelle-Blau.
Der Garten, ehemals vor den Toren der Stadt gelegen, liegt heute in der nordöstlichen Neustadt im Viertel Guéliz.

Von der Medina aus ist man in einer knappen halben Stunde hierher gelaufen oder in wenigen Minuten mit dem Taxi angekommen. Von der Place Jemaa el Fna bietet sich auch eine Fahrt mit der Pferdekutsche an, die man ebenfalls für die Rückfahrt nutzen kann.
Nach dem Besuch des Jardin Majorelle Marrakesch lockt ein Besuch des gegenüber liegenden Musée Yves-Saint-Laurent. Dort werden in einem modernen Gebäude über 50 Kleider des französischen Modedesigners präsentiert. Die ausgestellten Stücke werden alle paar Jahre neu kuratiert.
Wer sich für die moderne Stadt Marrakesch interessiert, kann anschließend einen Bummel durch Guéliz unternehmen. Das Geschäftszentrum von Marrakesch entfaltet sich rund um das moderne Shopping Center Carré Eden entlang der Avenue Mohammed V und ist über ruhige Nebenstraßen zu Fuß in 25 Minuten zu erreichen.
Der Jardin Majorelle lässt sich auch wunderbar in ein Tagesprogramm in der nördlichen Medina einbetten: zuerst der Garten, dann das Musée Yves Saint Laurent nebenan, Mittagessen in einem der Restaurants rund um den Garten, und dann zu Fuß zurück durch das Viertel Bab Doukkala mit seinen Streetfood-Ständen und dem lokalen Markt — bis man schließlich in die Souks eintaucht und zur Medersa Ben Youssef gelangt.
Tiefer in die tausendjährige Kulturgeschichte von Marrakesch eintauchen kann man mit unserem Artikel über die 10 besten historischen Sehenswürdigkeiten.
Als Alternative bieten sich der Jardin Secret in der Medina und der ANIMA Garden von André Heller südlich der Stadt an — beide mit eigenem Charakter, so dass sie einen eigenen Besuch verdienen.
Jardin Majorelle Tickets: Preise & Online-Buchung 2026
Tickets für den Jardin Majorelle Marrakesch sind ausschließlich online erhältlich – an der Kasse vor Ort gibt es keine Eintrittskarten mehr. Wer ohne gültiges Ticket ankommt, wird abgewiesen. Deshalb: unbedingt vor dem Besuch buchen!
Tickets sind direkt unter www.jardinmajorelle.com (französisch oder englisch) oder bequem auf Deutsch über GetYourGuide* erhältlich.
Wichtig: Beim Kauf wird eine feste Eintrittszeit gewählt. Wer zu spät kommt, verliert sein Ticket – ohne Erstattung.
Das Musée Pierre Bergé des arts berbères liegt innerhalb des Gartens und ist nur in Kombination mit einem Ticket für den Garten buchbar.
Der private Garten der Villa Oasis ist seit 2018 mit dem normalen Eintrittsticket zugänglich, hat allerdings Mittwochs geschlossen.
Für den Garten, das Berbermuseum und das Yves-Saint-Laurent-Museum gibt es auch Kombitickets*.
Eintrittspreise April 2026:
| Jardin Majorelle: | 170 Dhs |
| Jardin Majorelle + Berber-Museum: | 230 Dhs |
| Jardin Majorelle + Berber-Museum + YSL-Museum: | 330 Dhs |
Daneben gibt es Ermässigungen für Gruppen, Studenten und Kinder. Kinder unter zehn Jahren haben freien Eintritt. Haustiere sind nicht zugelassen.
Öffnungszeiten im Überblick
| Öffnung | Schließung | Letzter Einlaß | Geschlossen | |
|---|---|---|---|---|
| Jardin Majorelle Garten: | 08:00 | 18:30 | 18:00 | - |
| Pierre Bergé Berber Museum: | 08:30 | 18:00 | 17:30 | - |
| Privatgarten Villa Oasis: | 08:00 | 17:30 | 17:00 | Mittwoch |
Die Öffnungszeiten können im Winter, während des Ramadan und an nationalen Feiertagen abweichen.
Tipp: Achtung bei geführten Touren mit Ticket
Wenn Sie den Garten lieber mit einem Guide erleben möchten, sollten Sie vorher abklären, ob das Ticket in der Tour enthalten ist. Leider stellt sich bei vielen Touren erst vor Ort heraus, dass Sie das Ticket selber hätten reservieren müssen und der Besuch somit nicht möglich ist.
Unser Tipp: Vom Riad Selouane aus erreicht man den Jardin Majorelle in ca. 20 Minuten zu Fuß oder in wenigen Minuten mit dem Taxi – ideal für einen frühen Besuch direkt vor dem Frühstück auf der Dachterrasse.
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Geschichte: Von Jacques Majorelle zu Yves Saint Laurent
Das Refugium des Malers
Jacques Majorelle, geboren 1886 in Nancy, war ein französischer Maler, der schon früh fasziniert war von Licht, Farben und Formen der nordafrikanischen Welt, die er erstmals 1910 in Ägypten kennenlernte und auf zahlreichen Reisen besuchte.
1919 ließ er sich in Marrakesch nieder und begann kurz darauf mit dem Bau seiner Villa Bou Saf Saf außerhalb der alten Stadtmauern der Medina. Gartenanlage und Atelier folgten in den nächsten Jahren.
1947 schließlich öffnete er den Garten erstmals für Besucher.

Majorelle lebte bis ein Jahr vor seinem Tod 1962 in Marrakesch und erschuf in dieser Zeit zahlreiche Bilder, die dem Orientalismus zugeschrieben werden. Seine Werke kann man heute in verschiedenen Museen in Nancy, seinem Geburtsort in Frankreich, besichtigen.
In Marrakesch hängt übrigens ein Original von Majorelle im wunderbaren Restaurant La Table du Palais im Riad Lamrani in der Medina. Weitere Originale sind im Musée Yves Saint Laurent zu bewundern.
Der Garten entgeht nur knapp der Vernichtung
1966 kommt Yves Saint Laurent, der große französische Modedesigner, das erste Mal mit seinem Lebensgefährten Pierre Bergé nach Marrakesch und verliebt sich augenblicklich in die Stadt. Auch ihn schlägt das quirlige Leben, die kraftvollen Farben und vor allem das Licht Marokkos in seinen Bann. Marrakesch wird für ihn zur Quelle der Inspiration und bei seinen Aufenthalten besucht er auch immer den Jardin Majorelle.

1980 sind der Garten und die leerstehende, dem Verfall preisgegebene Villa von der Zerstörung durch Investoren bedroht. Saint Laurent und Bergé kaufen kurzerhand das Anwesen und retten den Garten damit vor der Vernichtung.
Yves Saint Laurent und seine Liebe zu Marrakesch
Was zu Beginn eher wie kreative Ablenkung anmutet, wird für Saint Laurent schnell zum wichtigsten Rückzugsort vor den Anforderungen der Modebranche. 2002 zieht sich Yves Saint Laurent aus dem Modegeschäft zurück und verbringt bis zu seinem Tod 2008 viel Zeit in seiner Villa Oasis, die an den Garten angrenzt.
Am Rand des Bambushains hinter dem Eingang zum Garten, leicht zu übersehen, steht das gemeinsame Denkmal für Yves Saint Laurent und Pierre Bergé: eine römische Säule, die die beiden einst am Strand von Tanger gefunden und nach Marrakesch gebracht haben.
Die Säule steht auf einem roten Sockel, in den beide Namen und ihre Lebensdaten eingraviert sind.

Bereits 1997 gründet Pierre Bergé die Stiftung The Majorelle Trust, die sich bis heute um Erhalt des Gartens und der Villa kümmert. Der Garten ist weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich und die Stiftung hat 2017 direkt nebenan das ebenfalls sehr sehenswerte Musée Yves Saint Laurent eröffnet. Die Villa Oasis selbst, in deren Garten auch die Asche von Yves Saint Laurent verstreut wurde, kann leider nicht besichtigt werden.

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Architektur und Gartendesign
Die kubistische Villa und das Majorelle-Blau
Was Jacques Majorelle mit der blauen Villa geschaffen hat, ist im Kern ein Experiment in angewandter Farbenlehre — und es funktioniert außergewöhnlich gut.
Der Baukörper selbst ist kubistisch: klare Quader, harte Kanten, keine sentimentalen Gesten. Was ihn vor Kälte bewahrt, sind die Art-Déco-Details: Türen mit dekorativen Füllungen, eine farblich abgesetzte Ziegelreihe, ein türkis gestrichener hölzerner Vorbau — sie brechen den harten Körper auf und geben ihm menschliche Maßstäbe. Die gelben Unterseiten lassen die Villa nach oben hin leichter werden, fast schwebend.


Das Blau braucht dabei den Kontext: Vor dem matten Grün der umgebenden Kakteen strahlt es mit einer Intensität, die in krassem Kontrast zum Ockerton der restlichen Stadt steht. Der blaue Himmel über Marrakesch fängt es auf und schließt den Farbraum nach oben. Was auf den ersten Blick wie eine schlichte Entscheidung wirkt — eine Farbe, ein Haus — ist bei genauerer Betrachtung ein präzises Zusammenspiel aus Kontrast und Resonanz.
Den entscheidenden Beitrag leistet dabei ein Farbton, den man leicht übersieht: das sparsam eingesetzte Türkis an einzelnen Bauteilen und Becken. Es bringt eine leichte Dissonanz ins Schema — und genau das rettet es. Gelb und Blau als reine Primärfarben würden brutal wirken; das Türkis als Mischung aus beiden federt diesen Kontrast ab, ohne ihn aufzulösen. Ein gekonnter Einsatz der Farbenlehre, der dem Garten seine charakteristische Spannung gibt.
Der Architekt der blauen Villa
Jacques Majorelle beauftragte 1929 den französischen Architekten Paul Sinoir und holte ihn dafür nach Marrakesch zurück. Sinoir gehörte zu den Architekten, die den Bau von Guéliz, der Neustadt Marrakeschs, mitgeprägt haben, und kannte die Stadt gut. An der École Nationale des Beaux-Arts in Paris ausgebildet, stand er für eine Generation, die klassisch geschult war und sich dennoch der Moderne zuwandte.

Das Gebäude war von Anfang an als Atelier gedacht: Im Erdgeschoss ein großzügiges Atelier für großformatige Gemälde, im Obergeschoss das Arbeitsstudio des Malers.
Als Yves Saint Laurent und Pierre Bergé die Villa 1980 übernahmen, ließen sie die Außenarchitektur unangetastet — lediglich das Innere des ehemaligen Ateliers wurde von ihrem Freund Bill Willis zu einem Museum umgestaltet, das heute die Sammlung des Pierre Bergé Museums für Berberkunst beherbergt.
Die Gartengestaltung: von Majorelle bis heute
Den Garten, den man heute betritt, hat Jacques Majorelle zwar begonnen — aber er sieht nicht mehr so aus, wie er ihn hinterlassen hat. Über mehrere Jahrzehnte und durch verschiedene Hände hat er sich grundlegend verändert, und das nicht zum Schlechten.
Majorelle pflanzte über vierzig Jahre lang strategisch nach Licht- und Wasserbedarf entlang eines langen Zentralbeckens und geschwungener Wege. Als Yves Saint Laurent den Garten 1980 kaufte, war er verwildert und zählte nur noch 135 Pflanzenarten.


Yves Saint Laurent ergänzte die farbigen Tontöpfe in Zitronengelb, Himmelblau und Majorelleblau entlang der Wege .
Den Eingangsbereich gestaltete sein Freund Bill Willis um — mit dem ausdrücklichen Ziel, den Garten schrittweise zu enthüllen und sein Geheimnis zu bewahren. Der quadratische Eingangsbrunnen, den Willis als ersten Orientierungspunkt plante, ist heute vollständig zugewachsen und nur noch vom kleinen Pavillon im Bambushain aus zu erahnen. Damit ist der Auftakt, den Willis inszeniert hatte, verschwunden — und mit ihm der Eindruck, den Garten durch den Haupteingang zu betreten. Was bleibt, ist das Gefühl, durch eine Hintertür zu kommen: Man durchquert den Bambushain, passiert den Privatgarten der Villa Oasis, und steht dann unvermittelt vor der blauen Villa.
Die eigentliche Transformation kam Ende der 1990er Jahre, als der amerikanische Landschaftsarchitekt Madison Cox die Gartengestaltung übernahm. Gemeinsam mit dem marokkanischen Botaniker Abderrazak Benchaabane verdoppelte er die Pflanzensammlung auf über 300 Arten von 5 Kontinenten, brachte Gewächse aus Lateinamerika und Ozeanien, legte automatische Bewässerungssysteme an und ersetzte die Rasenflächen durch eine wüstengerechte Bepflanzung. Die Kakteen, die den Garten heute dominieren, sind zu einem großen Teil das Ergebnis dieser Erweiterung — und es sind diese Kakteen, die mittlerweile so kräftig gewachsen sind, dass sie die ursprüngliche Gartenstruktur überlagern.

Das Ergebnis ist ein Garten, der üppiger und dichter ist als je zuvor. Wer ihn heute zum ersten Mal sieht, mag das anders empfinden als jemand, der ihn vor zehn Jahren kannte — aber das Zuwachsen hat dem Ort etwas gegeben, das gepflegte Schaugärten selten haben: das Gefühl, dass hier etwas Eigenes gewachsen ist, jenseits jeder Kontrolle.
Bill Willis‘ Idee der schrittweisen Entdeckung funktioniert dabei durchaus — der Moment, in dem man um eine Kurve biegt und die blaue Villa plötzlich vor einem steht, ist tatsächlich ein Überraschungsmoment. Was ihn heute schmälert, sind nicht die Pflanzen, sondern die Besuchermassen und das Personal, das darauf achtet, dass der Besuch zügig vonstatten geht. Wer den Garten so erleben will, wie Willis ihn gedacht hat, kommt am besten früh — direkt nach der Öffnung um 8 Uhr, wenn man zur ersten Gruppe Besucher des Tages gehört und die Wege noch leer sind.
Die Villa Oasis und der Pavillon von Bill Willis
Die Villa Oasis — Majorelles ursprüngliches maurisches Wohnhaus Bou Saf Saf, nicht die blaue Kubisten-Villa — ist für Besucher nicht zugänglich. Umso interessanter ist das Einzige, was man vom öffentlichen Gartenteil aus vollständig sehen kann: der Pavillon, den Bill Willis am Seerosenteich des Oasisgartens entworfen hat.


Willis kam in den 1960er Jahren aus Memphis nach Marrakesch und wurde zur prägenden Figur des modernen marokkanischen Interiordesigns. Sein Werk in der Villa Oasis — bemalte Zedernholzpaneele, Zellij-Böden, Hufeisenbogenöffnungen, Stuckarbeiten — gilt als eines seiner Hauptwerke und hat Originalmalereien Jacques Majorelles bewusst integriert und erhalten.

Der Pavillon zeigt eine andere Seite seines Könnens: Das Weiß des Pavillons ist das einzige seiner Farbe im gesamten Gartenensemble — und genau darin liegt seine Stärke. Es setzt ihn als ruhigen Gegenakzent, ohne den Garten zu dominieren, und schließt über die blauen Geländer und das Grün des Dachs die Farbklammer, die der Garten insgesamt aufmacht. Der Blick über den Seerosenteich auf den Pavillon — mit der Spiegelung im Wasser, den Seerosen im Vordergrund, den Palmen dahinter — ist einer der schönsten Bildmomente des gesamten Geländes, und einer der wenigen, an dem man tatsächlich innehalten kann.
Seit 2025 gibt es im Villa-Oasis-Garten einen weiteren architektonischen Akzent: den Pavillon Temporaire, entworfen von der jungen marokkanischen Architektin Hiba Bensalek zum hundertjährigen Jubiläum des Gartens.
Der Bau überrascht auf den ersten Blick — rohe Ziegelsteinwände in warmem Sandton, klare orthogonale Geometrie, ein schmaler Eingangsschlitz statt einer konventionellen Tür. Im Kontext des farbintensiven, üppig bepflanzten Gartens wirkt das zunächst fremd.

Wer das Konzept kennt, versteht den Ansatz: Die Fondation Jardin Majorelle bietet jungen marokkanischen Architekten eine Bühne im Herzen des Gartens — ein Gesprächsangebot zwischen zeitgenössischer Architektur und historischem Bestand. Ab 2026 soll ein nationaler Wettbewerb diesen Gedanken weiterführen; der nächste Pavillon ist für 2027 geplant.
Fotografieren im Jardin Majorelle: Die besten Spots und Lichtverhältnisse
Der Jardin Majorelle ist eines der meistfotografierten Motive Marokkos — und trotzdem, oder vielleicht genau deswegen, lohnt es sich, neben den naheliegenden Motiven auch die weniger offensichtlichen Perspektiven zu suchen.
Der Pavillon im Bambushain ist der erste und am häufigsten übersehene Fotospot. Gleich nach dem Eingang, bevor man die Villa überhaupt zu Gesicht bekommt, liegt rechterhand im Bambushain ein Pavillon. Bitte lassen Sie sich nicht von der kleinen Warteschlange abschrecken: von hier hat man einen schönen Blick über das Wasserbecken auf die Blaue Villa.
Im Privatgarten der Villa Oasis lohnt sich das Wasserbecken mit den Seerosen und Fröschen für stille Detailaufnahmen.
Im Garten gibt es viele Wasserbecken, die schöne Motive bieten. Wer genau hinschaut, entdeckt sogar Wasserschildkröten!

Der Eingangsbereich des modernen temporären Pavillons mit seinem Spiel aus Licht, Schatten und rohem Material ist fotografisch einer der interessantesten Spots im Oasisgarten.
Der Blick über den Teich auf den Pavillon des amerikanischen Innenarchitekten Bill Willis ist eine der schönsten Perspektiven des gesamten Geländes — und meist deutlich ruhiger als die Spots rund um die blaue Villa.
Die Villa Oasis selbst lässt sich hingegen schwer fotografieren: Man kommt ihr nicht nahe genug, und die Bepflanzung vor der Fassade nimmt dem Motiv die Wirkung.


Dafür ist die Palmenallee vor der Villa ein schönes und ungewöhnliches Fotomotiv.
Die Pergola vor der blauen Villa hat einen kleinen Ausguck über ein Wasserbecken, das die meisten Besucher verpassen, weil die Pergola so dicht eingewachsen ist.
Der beste Blick auf die blaue Villa liegt nicht auf dem direkten Weg, den die Besucherführung vorgibt.
Ein schräger Querweg kurz vor der Villa führt zu einem kleinen Platz, von dem aus man die Villa in ihrer ganzen Wirkung sieht — Kakteen im Vordergrund, das Blau frontal.
Wer diesen Abzweig verpasst, sucht hinterher nach dem Motiv, das er von überall kennt.

Für Kakteen-Detailaufnahmen lohnt besonders ein bedeckter Himmel. Das diffuse Licht modelliert die Stacheln und Oberflächen weich, ohne die harten Kontraste, die im direkten Sonnenlicht entstehen. Wenn das Sonnenlicht für harte Kontraste sorgt, kann man trotzdem im Schatten schöne Detailfotos der Kakteen machen.


Die Villa selbst hingegen braucht den blauen Himmel — bei Bewölkung verliert das Majorelle-Blau seine Strahlkraft und wirkt flach.
Die Wege aus rotem Tadelakt sind ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv und der ungewöhnliche Dreiklang aus rotem Weg, grüner Vegetation und blauem Himmel eignet sich gut für Erinnerungsfotos.
Die beste Tageszeit, um schöne Fotos zu machen, ist der Morgen: das Morgenlicht ist weich und angenehm. Allerdings kann es gerade im Winter vorkommen, dass man zu früh für schöne Fotos vor Ort ist – Schauen Sie unbedingt, wann der Sonnenaufgang ist und kaufen Sie Ihre Tickets entsprechend. Durch die hohe Vegetation – der Garten ist von hohen Bäumen umgeben, braucht die Sonne eine Weile, um den Garten zu erreichen. Das Abendlicht ist ähnlich weich wie das Morgenlicht, hat aber einen Nachteil: Die langen Schatten, die im Winter ab dem späten Nachmittag durch den Garten fallen, machen die Bildkomposition aufwendiger. Im Sommer schließt der Garten hingegen, bevor das Licht richtig schön wird.
Atmosphäre: Was den Jardin Majorelle wirklich ausmacht
Das Blau und das Licht
Heute bestimmen im Jardin Majorelle hohe Palmen, dichter Bambus, große Kakteen und das Element Wasser die ersten Impressionen der Besucher. Anfänglich versteckt und spärlich zu sehen – später dominant und immersiv flutet das Majorelle-Blau die Sinne und Wahrnehmung, lässt die verschieden Grüntöne verklingen, übernimmt die sinnliche Dominanz des Erlebnisses. Bleibt in Erinnerung. Bestimmt die Fotos.
Kein Wunder also, dass eine Vielzahl an Besuchern den Garten suchend durchläuft. Versorgt mit Schnappschüssen anderer Reisender gilt ihre Suche dem perfekten Spot für das Selfie oder dem Post auf Instagram. Eventuell reicht die Zeit noch für eine Erfrischung in der Caféteria des Gartens und schon ist der Besuch beendet.
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Ein Ort zum Verweilen
Doch da gibt es auch die Besucher mit Ruhe und der Suche nach Ruhe. Sie lassen sich auf den Garten ein, nehmen sich Zeit.
Wer das Experiment wagt und auf einer der vielen Bänke Platz nimmt, den Ort auf sich wirken lässt, der erfährt die ganze Magie des Jardin Majorelle!
Spürbar sanft streicht ein kühler Lufthauch über den ruhenden Betrachter, lässt die große Hitze draußen vor den Mauern des Gartens in den Schatten der Bäume vergehen, erfrischt und belebt die Gedanken.

Das Gurren von Täubchen, die ganz oben in den Palmen verliebt nach ihrem Partner rufen, ist hin und wieder zu hören. Leise raschelt der Bambushain, unterlegt vom fernen Quaken der Frösche im Seerosen-Bassin. Frech und fordernd trällert der Graubülbül in den Ästen der großen Bäume sein dominantes Lied, im Hintergrund betont gefühlvoll begleitet vom Gesang einer Hausammer oder eines Kaktuszaunkönigs.
Wer sich Zeit nimmt für das Schöne im Jardin Majorelle wird die wahre Kraft des Gartens spüren, die Inspiration für neue Ideen, die Verträumtheit und die Lebensfreude. Der Garten ist ein beständiges Spiel aus Licht und Schatten. Schatten, die im Laufe des Tages mit der Sonne und ihrem dramaturgischen Lichtspiel wandern, so dass kein Ort optisch gleich bleibt.

Der Garten ist ein virtuoses Spiel aus Proportionen und Formen, in dem jeder Stamm der Palmen und des Bambushains ein eigenes Raumgefühl vermittelt. Und es ist ein Spiel mit Oberflächen. Glatte und schillernde Flächen vom Bambus wechseln sich mit den rauen Stämmen der Bäume ab. Geriffelt und mit fast symmetrischen Oberflächen streben die Palmenstämme hoch hinauf.
Dazwischen bewegen sich die verschiedenen Blätter und Palmenwedel fast wie verträumte Tänzer im Wechselspiel aus Sonne und Schatten, eindrücklich erkennbar im Palmengarten.
Bänke gibt es an vielen Stellen, sie alle laden zu einer Reise in die verborgene Schönheit des Gartens ein.
Der Kakteengarten
Dem Schatten der Palmen auf der einen Seite des zentralen Wasserlaufes antworten die hochaufragenden Kakteen in ihren geharkten Beeten mit freiem Blick in den blauen Himmel und blendender Sonne. Am Ende des Wasserlaufes ruht ein kleiner Pavillon, perfekt in der langen Blickachse entlang des Wassers platziert. Das Wasser trennt geschickt, fast unmerklich, den Palmenhain vom Kakteengarten.
Zwischen den Kakteen erwartet das Auge des Betrachters ein Schattenspiel aus Tausenden von Stacheln.
Symmetrisch aufgereiht, dem einzigartigen Bauplan der Natur folgend, schützen sie ihre Träger vor unliebsamen Zugriffen.


Hin und wieder lockt eine Blüte die Insekten, verspricht Nektar, und leuchtet dabei in satten prallen Farben.
Der Kakteengarten ist geprägt von Formen und rhythmischen Wiederholungen, die das Auge überall neue Muster sehen lassen.
Die wunderbaren Kakteen stammen übrigens meist von Cactus Thiemann. Die größte Kaktusplantage Afrikas kann besichtigt werden und ist einer unserer Geheimtipps für Kakteenliebhaber.
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Bei unserem Partner GetYourGuide* können Sie bequem vorab Tickets für den Jardin Majorelle, das Berbermuseum und das Yves-Saint-Laurent-Museum erstehen.

Der Garten als Leinwand: Morgen- und Abendlicht
Wenn man ein wenig an diesem Ort verweilt und den Blick schweifen lässt, kann man schnell verstehen, warum er solch eine Inspiration für Yves Saint Laurent war.
Überall Formen, Muster, Strukturen, Farbabstufungen. Als Kontrast lugt die pittoreske Villa von Jacques Majorelle ganz in Blau zwischen dieser überbordenden tropischen Üppigkeit hervor.
Es scheint, als würde aus dem Majorelle-Blau das lebensspendende Element Wasser quasi entspringen und so dem Garten das füllige Leben einhauchen. Im Majorelle-Blau eingefasst zieht das von Pflanzen umwachsene symmetrische Wasserbassin den Blick der Betrachter an.

Als hätte Majorelle sie eben erst mit dem Pinsel auf der Leinwand platziert, so tanzen Seerosenblüten in zartem Rosé und Gelb als Farbtupfer auf dem Wasser, während in der Spiegelung die Blautöne von Haus und Himmel miteinander verschmelzen. Über allem wachen die langen Wedel der hohen Palmen, bilden immer wieder ein lichtdurchflutetes Blätterdach, spenden Schatten und rascheln mit silbernem Klang im Wind.
Mystisch ist der Besuch in der Kühle des Morgens, wenn die ersten Besucher eingelassen werden und die Natur von der Nacht noch diese frische unverbrauchte Kraft versprüht.

Am Abend, so als müsste für die Nacht ein optischer Vorrat angelegt werden, bezaubert das weiche Licht der untergehenden Sonne das Auge des Betrachters. Zu dieser Zeit wirken das Blau und die Farben der Kakteen noch einmal ganz anders, intensiv, unvergesslich. Als einer der letzten Gäste den Garten zu verlassen, ist ein ganz eigenes Erlebnis.
Praktische Hinweise für den Besuch
Anreise vom Riad oder Hotel
Aus der Medina ist ein Taxi die einfachste und empfehlenswerteste Option. Je nach Lage des Riads und Verkehrslage kann die Fahrt zwischen fünf und dreißig Minuten dauern — es lohnt sich, vorab im Hotel nachzufragen, wie lange man realistisch einplanen sollte.
Wer zu Fuß gehen möchte, startet am besten am Dar el Bacha. Von dort führt der Weg durch das Viertel Bab Doukkala und durch das gleichnamige Stadttor in die Neustadt, vorbei am Busbahnhof und durch ein ruhiges Wohnviertel in Guéliz direkt zum Garteneingang — etwa dreißig Minuten. Empfehlenswert ist diese Route eher als Rückweg nach dem Besuch, ohne Zeitdruck.
Aus Guéliz oder anderen Stadtvierteln empfiehlt sich je nach Hotellage ebenfalls ein Taxi — die Entfernungen und die Wegeführung machen den Fußweg für die meisten Gäste wenig attraktiv.
Der Garten ist barrierefrei, genauso wie Museum, Boutique und Café.
Dresscode, Fotoregeln und was man wissen sollte
Einen strengen Dresscode gibt es nicht — aber wie überall in Marrakesch gilt: respektvolle Kleidung bedeutet nicht zu kurz und nicht zu offenherzig. Leichte, bequeme Kleidung ist im Sommer empfehlenswert, festes Schuhwerk wegen der Kieswege das ganze Jahr.
Fotografieren ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht, der Garten ist eines der meistfotografierten Motive Marokkos. Gewerbliche Foto- und Videoaufnahmen sind hingegen nicht gestattet und müssen vorab mit der Fondation Jardin Majorelle abgestimmt werden.
Boutique und Café
Wer sich für Marrakesch, marokkanisches Design oder das Werk von Yves Saint Laurent interessiert, sollte die Boutique des Gartens nicht verpassen — sie bietet eine Buchauswahl zu diesen Themen, die in Marrakesch ihresgleichen sucht. Darüber hinaus findet man hochwertigen Schmuck, Lederwaren und Handtaschen sowie Tee von The Moroccan Botanist, der zu den besten der Stadt gehört. Die Boutique akzeptiert nur Kartenzahlung.
In diesem Bereich befinden sich auch die Toilettenanlagen des Gartens.
Das Café Bousafsaf des Gartens bietet marokkanische Gerichte, frische Säfte und Minztee in einem schattigen Innenhof im Majorelleblau — ein ruhiger Ort für eine Pause nach dem Rundgang, mit Preisen, die dem Standort entsprechen.


Gönnen Sie sich in diesem wunderbaren Garten genug Zeit, um die Magie auf sich wirken zu lassen!
Sie werden es sicher nicht bereuen!
Jardin Majorelle Info
Rue Yves Saint Laurent
Marrakech 40090, Maroc
(+212) 524 29 86 86
Öffnungszeiten Garten 08:00 – 18:30, letzter Einlass 18:00
Öffnungszeiten Berber-Museum 08:30 – 18:00, letzter Einlass 17:30
Öffnungszeiten Privatgarten Villa Oasis 08:00 – 17:30, letzter Einlass 17:00, Mittwochs geschlossen
www.jardinmajorelle.com
Für den Garten muss man online Tickets mit definierter Zutrittszeit kaufen*. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.
Im Garten gibt es auch eine kleine Boutique und ein Café.
In der blauen Villa ist ein Museum untergebracht, das Ausstellungsstücke der Berber-Kultur zeigt. Für den Besuch des Museums muss beim Ticketkauf extra gezahlt werden.
Direkt neben dem Garten ist das sehenswerte Musée Yves Saint Laurent mit einer guten Caféteria.
Häufige Fragen zum Jardin Majorelle Marrakesch
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Gäste.
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Kann man Tickets für den Jardin Majorelle vor Ort kaufen?
Nein. Seit der Corona-Zeit gibt es an der Kasse keine Eintrittskarten mehr. Tickets sind ausschließlich online erhältlich – entweder direkt auf www.jardinmajorelle.com oder bequem auf Deutsch über GetYourGuide* . Wer ohne gültiges Ticket ankommt, wird abgewiesen.
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Was kostet der Eintritt in den Jardin Majorelle?
Der Eintritt in den Garten kostet 170 MAD. Wer zusätzlich das Berber-Museum in der blauen Villa besuchen möchte, zahlt 230 MAD. Kombi-Tickets mit dem Musée Yves Saint Laurent sind ab 330 MAD erhältlich. Aktuelle Preise bitte immer vor dem Kauf prüfen, da sie sich ändern können.
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Wann hat der Jardin Majorelle geöffnet?
Der Jardin Majorelle ist täglich von 08:00 bis 18:30 Uhr geöffnet (letzter Einlass 18:00 Uhr). Das Pierre Bergé Berber-Museum in der blauen Villa öffnet um 08:30 Uhr und schließt um 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr). Der private Garten der Villa Oasis ist täglich außer Mittwoch von 08:00 bis 17:30 Uhr zugänglich. Die Öffnungszeiten können während des Ramadan und an nationalen Feiertagen abweichen — die aktuellen Zeiten stehen immer auf der offiziellen Website www.jardinmajorelle.com. Ein früher Besuch direkt nach der Öffnung lohnt sich: weniger Besucher, weiches Morgenlicht, frische Luft.
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Wie lange sollte man für den Besuch einplanen?
Wer den Garten nur kurz durchläuft, ist in 30–45 Minuten fertig. Wer sich Zeit nimmt, auf einer der vielen Bänke Platz nimmt und die Atmosphäre auf sich wirken lässt, kann gut 1,5 bis 2 Stunden verbringen – besonders wenn das Berber-Museum oder das gegenüberliegende Musée Yves Saint Laurent mit eingeschlossen ist.
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Gibt es ein Kombi-Ticket für Garten und YSL-Museum?
Ja. Es gibt Kombi-Tickets* für den Garten, das Berber-Museum und das Musée Yves Saint Laurent. Das Museum direkt gegenüber zeigt über 50 Kleider des französischen Modedesigners und verfügt über eine gute Caféteria. Wichtig: für den Garten bekommt man eine festgelegte Zugangszeit, der Besuch des YSL-Museums ist erst danach möglich.
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Darf man im Jardin Majorelle fotografieren?
Ja, Fotografieren ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht – der Garten ist eines der meistfotografierten Motive Marokkos. Das leuchtende Majorelle-Blau der Villa vor dem satten Grün der Pflanzen ist ein Magnet für Smartphone und Kamera. Für die besten Fotos empfiehlt sich der frühe Morgen, wenn das Licht weich ist und weniger Besucher im Bild stören.
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Wie kommt man von der Medina zum Jardin Majorelle?
Von Dar el Bacha ist man in einer halben Stunde zu Fuß oder in wenigen Minuten mit dem Taxi dort. Entweder man läuft zum Bab Doukkala, das aus der Medina in die Neustadt führt, vorbei am Busbahnhof und kommt nach einigen weiteren Straßen zum Garten. Oder man nimmt am Dar el Bacha ein Taxi zum Garten.
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Über die Autorin:
Svenja Keller ist Architektin aus dem Schwarzwald und hat ihr Herz an Marrakesch verloren — an die Souks, das Kunsthandwerk, die Farben und eine Stadt, in der Schönheit kein Konzept ist, sondern Alltag. Seit 2019 betreibt sie das Riad Selouane in der Medina. Was sie über Marrakesch schreibt, kommt nicht aus dem Reiseführer, sondern aus Jahren als Gastgeberin, Beobachterin und leidenschaftlicher Kennerin dieser Stadt.



