Abendessen im begrünten Gartenpatio des Restaurants La Table du Palais in Marrakesch: im Vordergrund ein gedeckter Tisch mit einem Hauptgericht in marokkanischer Sauce, Brotkorb, Kerze und Weinglas; im Hintergrund Palmen und der von Laternen beleuchtete Innenhof des Palais Lamrani

Die besten Restaurants in der Medina von Marrakesch

Wohin bloß zum Abend­essen in Marra­kesch? Die Auswahl an guten Restau­rants ist groß und ein Dinner auf einer Dach­ter­rasse ist ein abso­lu­tes High­light eines Marrakesch-Urlaubs.

Um Ihnen die Auswahl eines Restau­rants zu erleich­tern, haben wir in diesem Arti­kel unsere besten Restau­rants in der Medina von Marra­kesch aufgeführt.

In Marra­kesch gibt es an jeder Ecke etwas zu essen und kein Besu­cher muss hung­rig blei­ben. Aller­dings gibt es erheb­li­che Unter­schiede im Ange­bot, was Quali­tät, Service und Ausse­hen der Restau­rants angeht. Sie können am Street­food-Stand für ein paar Dirhams satt werden oder ein opulen­tes Abend­menü in feinen Restau­rants zu sich nehmen – der eigene Geschmack entscheidet.

Auch Marra­kesch verän­dert sich – und wir halten diesen Beitrag für Sie aktu­ell. Zuletzt über­ar­bei­tet im Mai 2026.

Profilbild Svenja Keller

Wer hier schreibt:
Svenja Keller ist Archi­tek­tin aus dem Schwarz­wald und betreibt seit 2019 das Riad Selouane in der Medina von Marrakesch.

Unsere Restaurant-Empfehlungen in der Medina

Wir werden oft nach Restau­rant-Empfeh­lun­gen für einen Aufent­halt in Marra­kesch gefragt und möch­ten hier eine Auswahl unse­rer liebs­ten Adres­sen vorstellen.

Die meis­ten hier vorge­stell­ten Restau­rants liegen in der Medina und sind nicht weit von unse­rem Riad Selouane entfernt. Wir gehen abends gerne in der Medina essen, da alles zu Fuß zu errei­chen ist. In der Neustadt gibt es eben­falls viele hervor­ra­gende Restau­rants, aber das bedeu­tet immer, ein Taxi zu nehmen und sich aus der ganz eige­nen Welt der Medina zu entfernen.

Unsere 5 besten Restau­rants in Marra­kesch sind:

  1. L’Mida: marro­ka­nisch-moderne Fusion Kitchen auf der Dachterrasse
  2. Nomad: die schönste Dach­ter­rasse der Medina, leckere marok­ka­ni­sche Küche
  3. Shtatto: die höchste Dach­ter­rasse mit tollem Blick bis hin zum Hohen Atlas
  4. El Fenn: Restau­rant und Bar auf der schi­cken Dach­ter­rasse mit Blick auf die Koutoubia
  5. Kabana: Cock­tails, Sushi und Live Musik mit lässi­gem Beach-Vibe auf der Dachterrasse

Gene­rell gilt, dass die Preise in den hier vorge­stell­ten Restau­rants nicht viel unter dem Niveau in Europa liegen.

Die Preis­an­ga­ben bezie­hen sich auf ein Haupt­ge­richt mit Wasser pro Person.

Wer nach preis­güns­ti­gen oder schnel­len Alter­na­ti­ven sucht, wird in unse­rem Blog­ar­ti­kel Street­food und Snacks in Marra­kesch fündig.

Ein ganz beson­de­res Erleb­nis ist der Besuch des Bacha Coffee House im alten Königs­pa­last Dar el Bacha, das während des Rama­dans auch abends geöff­net hat und kleine Gerichte serviert.

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Restaurants und andere Abendunterhaltung

Marra­kesch ist eine echte Metro­pole und bietet Restau­rants und abend­li­che Unter­hal­tung für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel.

In der Neustadt finden sich hippe Bars und Street­food-Stände, schi­cke Restau­rants und Dinner­shows genauso wie Mechoui-Grill­bu­den. Es gibt Clubs, in denen man die ganze Nacht durch­tan­zen kann, und dane­ben Stra­ßen­händ­ler, die gerös­tete Kicher­erb­sen als Snack anbieten.

In der Medina, der histo­ri­schen Altstadt, finden sich kleine Snacks für Einhei­mi­sche neben einfa­chen Restau­rants mit landes­ty­pi­scher Kost sowie geho­bene Restau­rants mit inter­na­tio­na­lem Anspruch.

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Wer Lust auf ein orien­ta­li­sches Spek­ta­kel hat, wird bei den verschie­de­nen Abend­shows im Dar Essa­lam* oder bei Chez Ali* fündig. Moderne Dinner­shows gibt es im Nouba* oder Le Blokk.

Wüsten­fee­ling bietet die Stein­wüste Agafay ein wenig außer­halb von Marra­kesch. Viele Camps haben schöne Dinner-Ausflüge inklu­sive Kamel­rei­ten und Lager­feuer mit marok­ka­ni­scher Folk­lore im Programm.

Nicht zu verges­sen der abend­li­che Trubel auf dem Jemaa el Fna mit den berühm­ten Grill­bu­den, orien­ta­li­schem Street­food und lecke­rem Gebäck, das kilo­weise verkauft wird. Eine Street­food-Tour* ist auf alle Fälle empfeh­lens­wert, um im Getüm­mel nicht den Über­blick zu verlie­ren und die besten Spots zu finden.

Diese Gegen­sätze machen Marra­kesch so inter­es­sant und der Besu­cher kann sich je nach eige­ner Vorliebe entscheiden.

Reservierungen

Wer sich gerne trei­ben lässt, wird sicher­lich ein nettes Plätz­chen für das Abend­essen finden, denn es gibt wahr­lich genug Auswahl. Aller­dings kann man davon ausge­hen, dass in den belieb­ten Restau­rants die begehr­ten Plätze auf den Dach­ter­ras­sen belegt sind und man dann im Inne­ren sitzen muss. Je nach Jahres­zeit ist es also ange­ra­ten, in den Restau­rants, in denen man unbe­dingt essen möchte, zu reservieren.

Das geht in den meis­ten Fällen problem­los über die jewei­li­gen Websei­ten und funk­tio­niert sehr zuver­läs­sig. Gerne ist auch Ihr Hotel behilf­lich, Reser­vie­run­gen für das Abend­essen zu orga­ni­sie­ren – meist aller­dings erst dann, wenn Sie vor Ort sind. 

Gene­rell empfeh­len wir zumin­dest für den ersten Abend Ihres Aufent­hal­tes in Marra­kesch eine Restau­rant-Reser­vie­rung zu täti­gen, da Sie dann entspann­ter sind. In den Mona­ten Okto­ber, Novem­ber, in der Zeit um Weih­nach­ten und März, April und Mai ist abso­lute Haupt­rei­se­zeit in Marra­kesch und alle Restau­rants gut besucht. Wer im Januar kommt, wird hinge­gen keine Probleme haben, ein Plätz­chen zu finden, aller­dings ist es dann eh zu kühl für die Dachterrassen. 

In vielen Riads kann man auf Vorbe­stel­lung eben­falls sehr gut essen. Gerade am ersten Abend, vor allem wenn man nach­mit­tags oder gar abends ankommt, kann ein Essen im Hotel sehr ange­nehm sein. Viele Riads haben eine ausge­zeich­nete Küche und man kommt so in den Genuss, eine ganze Dach­ter­rasse für sich alleine zu haben.

Ein Wort zum Thema Wein

Viele einfa­che Restau­rants besit­zen keine Lizenz, um Alko­hol auszu­schen­ken. Vor allem in preis­wer­ten Restau­rants gibt es daher keinen Wein zum Essen. Die meis­ten großen Restau­rants dage­gen haben Wein und auch Drinks auf der Karte.

Der marok­ka­ni­sche Wein ist sehr gut und passt zum landes­ty­pi­schen Essen. Sehr bekannte Wein­gü­ter sind z. B. die Domaine Sahari oder Volu­bi­lia, es gibt aber auch sehr viele kleine Winzer, die sich zu entde­cken lohnen. 

Drinks sind meist sehr teuer, da der impor­tierte Alko­hol mit hohen Steu­ern belegt ist.

Achtung bei Eiswürfeln und rohen Salaten!

Beim Thema Eiswür­fel und roher Kost sollte man Vorsicht walten lassen: die größe­ren, touris­ti­schen Restau­rants haben eigene Wasser­fil­ter­an­la­gen und so ist der Verzehr von Salat oder Eiswür­feln kein Problem.

In klei­ne­ren Restau­rants verzich­tet man lieber auf nicht gekochte Lebens­mit­tel. Die sog. salades maro­cai­nes, marok­ka­ni­sche Vorspei­sen­sa­late, sind in der Regel gekocht und daher unbedenklich.

Essen gehen im Fastenmonat Ramadan

Der Rama­dan ist der isla­mi­sche Fasten­mo­nat, in dem gläu­bige Muslime von Sonnen­auf­gang bis Sonnen­un­ter­gang weder essen noch trin­ken — eine spiri­tu­elle Praxis, die für viele Marok­ka­ner zu den bedeut­sams­ten Zeiten des Jahres gehört. 

Der Rama­dan rich­tet sich nach dem isla­mi­schen Mond­ka­len­der und verschiebt sich daher jedes Jahr um etwa zehn bis elf Tage nach vorne, sodass er in unter­schied­li­chen Jahres­zei­ten stattfindet. 

Wenn Sie Marra­kesch während des Rama­dans besu­chen, werden Sie bemer­ken, dass viele lokale Restau­rants und Cafés tags­über geschlos­sen blei­ben oder ein deut­lich einge­schränk­tes Ange­bot führen — ein Bild, das sich mit dem Fasten­bre­chen bei Sonnen­un­ter­gang, dem soge­nann­ten Iftar, schlag­ar­tig verändert.

Gerade dann erwacht die Medina zu beson­de­rer Leben­dig­keit: Die Tische füllen sich, Fami­lien kommen zusam­men, und der Duft frisch zube­rei­te­ter Spei­sen liegt in der Luft. 

Als Besu­cher finden Sie in der Regel auch tags­über geöff­nete Restau­rants, insbe­son­dere in touris­tisch frequen­tier­ten Vier­teln — planen Sie Ihre Restau­rant­be­su­che jedoch voraus­schau­end, und begeg­nen Sie der Fasten­pra­xis Ihrer Gast­ge­ber mit dem Respekt, den sie verdient.

Marokkanisch essen: ein kleiner Wegweiser durch die Speisekarte

Die marok­ka­ni­sche Küche gehört zu den großen Küchen der Welt – aroma­tisch, fein gewürzt, mit einer Tiefe, die sich bei jedem Besuch neu erschließt. Hier erhal­ten Sie einen Über­blick über die Gerichte, die Sie in den Restau­rants in Marokko finden werden:

Als Vorspeise kommen in vielen Restau­rants Salades Maro­cai­nes auf den Tisch – eine Auswahl klei­ner Gemü­se­vor­spei­sen, die trotz des Namens nichts mit frischen Sala­ten zu tun haben. Alles ist gekocht, oft lang­sam geschmort: Zaal­ouk aus Auber­gi­nen und Toma­ten, Shak­s­houka mit Paprika und Gewür­zen, je nach Saison gibt es unend­lich viele Varia­tio­nen mit den unter­schied­lichs­ten Gemüsen.

Harira ist die bekann­teste marok­ka­ni­sche Suppe aus Toma­ten, Linsen, Kicher­erb­sen und Gewür­zen – im Winter beson­ders zu empfeh­len, vor allem wenn sie mit Datteln und Zitro­nen­spal­ten serviert wird. Nicht über­all ist das selbst­ver­ständ­lich, also am besten vorher nachfragen.

Briouats – kleine gefüllte Teigröll­chen, frit­tiert oder geba­cken – sind als leich­ter Lunch oder Vorspeise ideal. Es gibt sie mit Gemüse‑, Käse- oder Hackfleischfüllung.

Tagine ist der Klas­si­ker schlecht­hin: ein lang­sam geschmor­tes Gericht aus Fleisch oder Gemüse, serviert im gleich­na­mi­gen Tontopf. Meine persön­li­chen Favo­ri­ten sind Poulet au Citron Confit – Hähn­chen mit einge­leg­ter Zitrone und Oliven – und Tagine au Kefta, Fleisch­bäll­chen in Toma­ten­sauce, einfach und sehr gut. Viele Tagi­nes kommen mit Trocken­früch­ten wie Pflau­men, die eine ange­nehme süße Note ins Gericht brin­gen. Wer Fisch mag, sollte unbe­dingt eine Fisch­ta­gine probieren.

Pastilla, eigent­lich ein Fest­tags­ge­richt, ist eine blätt­rige Teig­pas­tete mit einer süß-herz­haf­ten Füllung aus Hähn­chen und Mandeln, mit Puder­zu­cker und Zimt bestreut. Mir ist sie zu süß, aber mit dieser Meinung bin ich anschei­nend alleine, denn die Marok­ka­ner lieben sie. Einmal probie­ren sollte man sie trotzdem.

Tangia Marrak­chia ist das Gericht der Stadt schlecht­hin: Lamm oder Rind, das stun­den­lang in einem Tontopf im Dampf­bad der Hammam-Heizung gegart wird. Am authen­tischs­ten vom Streetfood-Stand.

Mechoui, ein ganzes Lamm am Spieß, lang­sam gegart, gibt es nur bei spezi­el­len Restau­rants. Aber Vorsicht: Lamm schmeckt in Marokko viel inten­si­ver als in Europa, deut­lich mehr nach Schaf. Wer da empfind­lich ist, sollte Lamm lieber meiden.

Cous­cous ist gedämpf­ter Weizen­grieß – fluf­fig, mild, und in Marokko weit mehr als eine Beilage. Tradi­tio­nell wird Cous­cous frei­tags als eigen­stän­di­ges Fami­li­en­ge­richt serviert: mit sieben Gemü­se­sor­ten, Würst­chen und Soße. Cous­cous als Beilage zur Tagine ist nicht landestypisch.

Das frisch geba­ckene Fladen­brot, das zu fast jedem Gericht auf den Tisch kommt, ist in Marokko ein Grund­nah­rungs­mit­tel und Teil der Mahl­zeit – zum Auftun­ken der Sauce der Tagine unerlässlich.

Dar el Bacha

Das Vier­tel rund um den Palast Dar el Bacha ist unser Zuhause in der Medina – das Riad Selouane liegt in einer Seiten­gasse unweit der brei­ten Hauptgasse.

Rich­tung Souk sind die belieb­tes­ten Restau­rants von uns oder dem Taxi­stand am Dar el Bacha in weni­gen Minu­ten zu Fuß erreich­bar. Entlang der äuße­ren Straße, die vom Palast zum Jemaa el Fna führt, liegen eben­falls einige gute Adres­sen und nach dem Essen lockt ein Spazier­gang über den großen Platz, um das abend­li­che Trei­ben zu erleben.

Terrasse des Epices

Eine der schöns­ten Dach­ter­ras­sen in der Medina findet sich gleich am Beginn der Souks: die Terrasse des Epices. Dieses Restau­rant bietet eine einzig­ar­tige Atmo­sphäre und einen schö­nen Blick über das Dächer­meer der Altstadt.

Das styli­sche Restau­rant, das beson­ders ab Sonnen­un­ter­gang viel Flair hat, über­zeugt mit seiner modern-marok­ka­ni­schen Küche. Die schwar­zen Wände strah­len abends im Licht der Feuer­scha­len und machen die Terrasse im Dunkeln sehr gemüt­lich. Dazu gibt es oft Live­mu­sik und natür­lich gute Drinks. Das Preis­ni­veau ist eher geho­ben und die Wein­karte bietet eine solide Auswahl marok­ka­ni­scher Weine.

Die Salate sind sehr lecker und bieten eine schöne Abwechs­lung zu der übli­chen Tagine, die man hier natür­lich auch auf der Karte findet. Die Küche bietet regio­nale Zuta­ten mit dem gewis­sen Etwas. Das junge Team ist dyna­misch, freund­lich und gut gelaunt, die Besu­cher kommen aus aller Welt.

Das Restau­rant, das nur aus der Dach­ter­rasse mit vielen Sitz­ni­schen besteht, ist sehr beliebt und eine Reser­vie­rung ist unbe­dingt ange­ra­ten. Das funk­tio­niert problem­los über die mehr­spra­chige Webseite der Terrasse des Epices.

Zum Restau­rant gehört außer­dem eine eigene Patis­se­rie, die im Innen­hof unter dem Restau­rant ihr lecke­res Gebäck anbie­tet, sowie ein Laden, in dem man das schöne Geschirr des Restau­rants erste­hen kann.

Die besten und beliebtesten Restaurants in der Medina von Marrakesch: Abendstimmung auf der Terrasse des Epices.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 3 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€€

Café Arabe

Das Café Arabe bietet italie­ni­sche und marok­ka­ni­sche Küche sowie eine gut sortierte Bar. Im Sommer sind die Dach­ter­rasse oder der Innen­hof zu empfeh­len, im Winter sitzt man in den marok­ka­ni­schen Salons im Warmen.

Auf der Dach­ter­rasse zum Sonnen­un­ter­gang in gepfleg­ter Atmo­sphäre bei Lounge Musik einen Drink nehmen, ist für uns der Haupt­grund, warum wir ins Café Arabe gehen. Man kann hier auch in inter­na­tio­na­ler Gesell­schaft zwang­los etwas essen, aber es gibt in der Medina weit bessere Alter­na­ti­ven, was die Quali­tät des Essens angeht. 

In der Medina direkt gegen­über dem Jardin Secret gele­gen, ist das Café Arabe einfach zu finden, da es an einer der Haupt­stra­ßen des Souks liegt. Eine Reser­vie­rung ist immer empfeh­lens­wert, aber da das Restau­rant sehr groß ist, hat man hier auch spon­tan eine gute Chance.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 2 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€

Ba Bouche – Restaurant im Palais Khum

Im Quar­tier des Anti­quai­res liegt das schi­cke Hotel Palais Khum. Mehrere alte Riads wurden liebe­voll reno­viert und zu einem Hotel umge­baut. Das hotel­ei­gene Restau­rant bietet einige Plätze im Innen­hof sowie mehrere Räum­lich­kei­ten zum Dinieren. 

Wir lieben das Ba Bouche in der warmen Jahres­zeit für ein entspann­tes Mittag­essen im Innen­hof. Auf der Karte stehen leckere Sand­wi­ches und Salate.

Wenn es abends zu kalt zum drau­ßen sitzen ist, bietet das Ba Bouche gemüt­li­che Räum­lich­kei­ten, einige davon sogar mit offe­nem Kamin. Ein offe­ner Kamin im Restau­rant findet sich nicht allzu oft in Marra­kesch und gerade im Winter weiß man das schnell zu schätzen.

Das Perso­nal ist sehr freund­lich, das Essen ausge­zeich­net und die Wein­karte entspre­chend groß.

Da dieses Restau­rant nicht so bekannt ist, sind die Chan­cen gut, dass man einen Platz ohne Reser­vie­rung bekommt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Restau­rant Ba Bouche auch über die Webseite reservieren.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 1 Minute • Alko­hol: ja • Preis: €€€

Wauw

Recht neu ist das Restau­rant Wauw, das asia­ti­sche Küche mit marok­ka­ni­schem Einfluss bietet. Die Dach­ter­rasse ist modern, aber gemüt­lich einge­rich­tet und das Sushi ist hervorragend.

Restaurant Wauw in Marrakesch.

Neben tradi­tio­nel­lem und krea­ti­vem Sushi gibt es Poke Bowls, asia­ti­sche Salate, Suppen und Wok-Gerichte.

Ich liebe es, wenn die Restau­rants gute Mock­tails auf der Karte haben, und auch hier kann das Wauw punkten. 

Die Dessert­karte listet asia­ti­sche Klas­si­ker und heiß­ge­liebte Ever­greens wie Crème Brulée auf.

Wir gehen auch gerne mittags ins Wauw, denn die ganze Terrasse ist über­dacht und somit vor der Sonne geschützt. Die Sitz­plätze im ersten Stock sind im Sommer klima­ti­siert und im Winter geheizt. Im Erdge­schoss gibt es eine tolle Boutique, die mal etwas ande­res hat als die übli­chen Kaftane.

Einen Tisch für das Wauw kann man online reser­vie­ren und sogar ange­ben, ob man auf der Terrasse oder im Innen­raum sitzen möchte.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 5 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

Kui Zin

Die Dach­ter­rasse des Kui Zin ist sehr groß und das Restau­rant dementspre­chend beliebt. Selbst ohne Reser­vie­rung hat man hier die Chance auf ein freies Plätz­chen. Abends gibt es oft tradi­tio­nelle Musik und das Ambi­ente ist fröh­lich-marok­ka­nisch. Für die kühle­ren Monate gibt es Plätze im Innenbereich. 

Auf der Karte stehen die marok­ka­ni­schen Klas­si­ker in guter Quali­tät, Wein wird nicht serviert, dafür gibt es leckere Fruchtsäfte.

Eine Reser­vie­rung des Kui Zin ist problem­los online möglich.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 5 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

La Table du Palais

Dieses lauschige Restau­rant, eine meiner abso­lu­ten Lieb­lings­adres­sen, liegt an einer der Haupt­stra­ßen in der Medina und ist sowohl vom Dar el Bacha als auch vom Jemaa el Fna leicht zu finden. Direkt nebenan ist das bekannte Maison du Caftan und ein gut sicht­ba­res Schild hängt über dem Eingang, der abends oft mit Feuer­scha­len erleuch­tet ist.

Im üppig bepflanz­ten Garten im Hof des Palais Lamrani kann man über­aus stil­voll spei­sen. Umge­ben von Grün und unter dem von mäch­ti­gen Säulen getra­ge­nen Umgang stehen die Tische, diskret und roman­tisch mit Kerzen beleuchtet.

Die Küche bietet feine moderne marok­ka­ni­sche Küche mit asia­ti­schen Anklän­gen. Lassen Sie sich zum Beispiel im Sommer mit einer kalten Melo­nen-Suppe über­ra­schen, gefolgt von Seeteu­fel mit marok­ka­ni­schen Gewür­zen und Ingwer.

Die schönsten Restaurants in der Medina von Marrakesch: Essen im Garten des Table du Palais.
Stil­voll dinie­ren im Garten des Palais Lamrani

Der Preis ist geho­ben, die Quali­tät wirk­lich hervor­ra­gend und die Wein­karte weist sogar marok­ka­ni­sche Bio-Weine aus. Eine Reser­vie­rung wird empfoh­len und geht problem­los per email: La Table du Palais.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 8 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€€

El Fenn

Das El Fenn liegt an einer der äuße­ren Stra­ßen und ist somit auch mit dem Taxi erreich­bar. Das Restau­rant und die Bar gehö­ren zum gleich­na­mi­gen Hotel, das eine Insti­tu­tion in Marra­kesch ist. Hier steigt vor allem die ameri­ka­ni­sche und engli­sche Promi­nenz ab. 

Vom Jemaa El Fna läuft man nur ein paar Minu­ten und betritt das Restau­rant durch einen Laden, in dem es poppi­ges marok­ka­ni­sches Kunst­hand­werk zu kaufen gibt. Das Restau­rant liegt auf der Dach­ter­rasse und ist über eine große Wendel­treppe erreichbar.

Von der Terrasse hat man einen wunder­ba­ren Blick auf die Koutou­bia-Moschee. Das Restau­rant ist farben­froh mit grünen Flie­sen und roten Pols­ter­mö­beln und macht optisch rich­tig was her. Serviert wird inter­na­tio­nale Küche mit marok­ka­ni­schem Touch zu geho­be­nen Preisen.

Der große Lounge-Bereich mit gemüt­li­chen Sofas ist eine der schöns­ten Roof­top-Bars der ganzen Stadt. Es gibt Cock­tails, Tapas, Musik und jede Menge feier­freu­di­ger Gäste.

El Fenn Restaurant in Marrakesch.

Ohne Reser­vie­rung ist es fast unmög­lich, einen Platz zu bekom­men – selbst wenn das Restau­rant leer ist. Reser­vie­ren kann man vorab per email: Restau­rant El Fenn.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 12 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€€

Kabana

Das Kabana hat sich in den letz­ten Jahren zu einer Insti­tu­tion in Marra­kesch entwi­ckelt. Die sprit­zige Mischung aus Bar und Restau­rant kommt gut an und es ist immer voll und umtriebig.

Die Atmo­sphäre ist sehr cool, erin­nert an eine Mischung aus Sehn­sucht nach Meer, Palmen und Strand. Die Terrasse bietet einen wunder­ba­ren Blick auf die Koutou­bia-Moschee  und den Sonnen­un­ter­gang über Marra­kesch. Perfekt zum Apéritif!

Die hippsten Restaurants in der Medina von Marrakesch: die fröhliche Dachterrasse des Kabana ist sehr zu empfehlen.
Beach-Atmo­sphäre im Kabana

Die Spei­se­karte über­rascht mit medi­ter­ra­nen Gerich­ten und einem tollen Sushi-Ange­bot. Die Drinks sind super, die Auswahl groß – alles in allem ein perfek­ter Ort, um den Tag ausklin­gen zu lassen. Hier kann man auch gut nach einem schö­nen Abend­essen noch auf einen Drink vorbei kommen. Am Wochen­ende gibt es oft Live-Events, die über die Social-Media Kanäle ange­kün­digt werden.

Wie in den meis­ten belieb­ten Restau­rants ist auch hier eine Reser­vie­rung ange­ra­ten: Kabana Roof­top Food + Cock­tails.

Das Kabana liegt an einer der Stra­ßen, die die Medina umrun­den, und ist daher auch mit dem Taxi gut zu erreichen.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 13 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€€

Auf der Suche nach einem Hotel in Marrakesch?

Beste Lage in der Medina, Früh­stück inklu­sive, eine Oase der Ruhe inmit­ten der Souks:
das Riad Selouane ist die ideale Adresse für Ihren Städtetrip!

Riad Selouane Marrakesch: Blick in den Innenhof und über die Dächer zur Ben-Youssef-Moschee

Place des Epices

Die Place des Épices – offi­zi­ell Rahba Kedima – ist einer der weni­gen rich­ti­gen Plätze im Souk-Vier­tel und für uns das Herz der Medina. Tradi­tio­nell wúrden hier Gewürze verkauft und auch heute noch finden sich viele Gewürz­lä­den rund um den Platz und in den Seitengassen.

Die zahl­rei­chen Cafés und Restau­rants sind ein idea­ler Platz für einen Kaffee oder einen leich­ten Snack zur Lunch­zeit. Aber auch abends finden wir die Atmo­sphäre hier beson­ders char­mant und lebhaft.

Ein prak­ti­scher Hinweis für den Heim­weg: Wenn der Souk schließt – je nach Jahres­zeit zu unter­schied­li­chen Zeiten, aber meist spät abends – wird das Tor zu den Souks geschlos­sen. Der direkte Weg zurück zum Dar el Bacha und somit auch zum Riad Selouane ist dann nicht mehr möglich; der Umweg führt über den Jemaa el Fna.

Café des Epices

Das Café des Épices liegt direkt an der Place des Épices – und hat damit eine der besten Lagen in der Medina. Die Terrasse im obers­ten Stock­werk bietet einen schö­nen Ausblick über den Platz, die Dächer der Medina und bei klarem Wetter bis zum Hohen Atlas. Zum Sonnen­un­ter­gang ist dieser Platz schwer zu übertreffen.

Mittagsteller im Café des Épices auf der Place des Épices in Marrakesch: ein rustikales Holzbrett mit Hummus, Auberginen-Zaalouk und buntem Gemüsesalat, dazu ein Glas Tee und Oliven – im Hintergrund der markante Strohhut des Cafés

Das Café ist klar auf inter­na­tio­nale Besu­cher ausge­rich­tet: Sand­wi­ches, Salate, Omelettes, Tagine und Burger – marok­ka­nisch ange­haucht, aber für jeden Geschmack zugäng­lich. Kein Alko­hol, dafür gute Mocktails.

Ein großer Vorteil: Das Café des Épices hat sehr viele Plätze – unten auf dem Platz unter Stroh­schir­men, im Innen­be­reich der ersten Etage und auf der Dach­ter­rasse. Spon­tan vorbei­kom­men funk­tio­niert hier fast immer.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 8 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

Nomad

Von den verschie­de­nen Ebenen der Dach­ter­ras­sen hat man einen guten Blick auf die Place des Epices im Herzen der Medina. Das Dekor im Nomad ist sehr stylish, modern, aber doch marok­ka­nisch. Die Terrasse hat abends ein tolles Flair und auch die Innen­räume sind sehr anspre­chend. Der Besit­zer des Nomad betreibt übri­gens mehrere Restau­rants, alle mit cooler Atmo­sphäre und lecke­rer Küche.

Die besten und beliebtesten Restaurants in der Medina von Marrakesch: Blick vom Restaurant Le Nomad auf den Place des Epices.
Blick von der Dach­ter­rasse des Nomad

Die Spei­se­karte bietet einhei­mi­sche Gerichte mit frischen Zuta­ten und moder­nen Anklän­gen. Gut schme­cken uns z. B. die Cala­mari mit Papri­ka­sauce oder die frischen Salate. Es gibt nur alko­hol­freie Getränke, die frischen Säfte sind sehr zu empfehlen!

Das Nomad ist eines der bekann­tes­ten Restau­rants in den Souks und daher immer voll. Selbst zum Mittag­essen sollte man reser­vie­ren. Wer auf der Dach­ter­rasse sitzen will, muss dies bei der Reser­vie­rung dazu sagen.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 8 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

Shtatto

Shtatto Restaurant in Marrakesch - die höchste Dachterrasse der Medina mit Blick auf die Altstadt.

Kurz hinter dem Place des Epices liegt auch das Shtatto. Nach eige­nen Anga­ben die höchste Dach­ter­rasse der ganzen Medina.

Glaubt man gerne, sobald man die Trep­pen in Angriff nimmt, die zu diesem klei­nen Restau­rant hinauf­füh­ren. Unschön, wenn dann kein Platz frei ist!

Wer einen Tisch ergat­tern kann, hat Glück gehabt, denn das Shtatto ist immer voll. Toller Blick, gute Küche, ange­mes­se­nes Preis­ni­veau – kein Wunder, dass diese Terrasse beliebt ist. Hier gibt es frische Salate, leckere Säfte und coole Musik.

Die Terrasse ist klein, es gibt keine Plätze im Inne­ren und man sitzt auf nied­ri­gen Bänken oder klei­nen Hockern. Also eher nichts für ein roman­ti­sches Dinner, zumal kein Wein serviert wird. Wir lieben das Shtatto zum Lunch, vor allem im Winter, wenn wir Sonne tanken wollen. Im Sommer gibt es nicht auf allen Plät­zen Schat­ten, da zieht es uns eher abends hier hin, denn der Blick über die Medina bei Nacht ist grandios.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 10 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

L’Mida

Das Restau­rant L’Mida liegt mitten im Souk in der Nähe des Place des épices und ist sehr beliebt. Die Dach­ter­rasse über mehrere Ebenen bietet einen super Blick über die Dächer der Medina. Der Stil ist leger und modern, aber marok­ka­nisch inspiriert. 

Die Küche ist eben­falls modern-marok­ka­nisch mit euro­päi­schen Einflüs­sen. Es gibt leichte Gerichte, Salate und leckere Mock­tails, da das L’Mida keinen Alko­hol serviert. Die Preise sind mode­rat und auf der Karte stehen viele Gerichte wie Burger oder Pasta, die auch Kindern schme­cken. Daher empfeh­len wir dieses quir­lige Restau­rant gerne für Fami­lien mit Kindern.

Dachterrasse des Restaurants L'Mida in Marrakesch: ein überdachter Außenbereich mit üppiger Begrünung, an der Stirnwand ein großformatiges Wandbild mit dem stilisierten Porträt einer Frau in grünem Hijab, im Vordergrund Kakteen und tropische Pflanzen auf gemusterten Zellij-Fliesen
Dachterrasse des Restaurants L'Mida in Marrakesch: gelbe Tische mit Rattanstühlen auf gemusterten Zellij-Fliesen, darüber ein offenes Dach mit hängenden Rattanlampen und dichter Begrünung aus Bäumen und Kletterpflanzen, im Hintergrund die Bar mit grün-weißem Zellij-Fries

Mein abso­lu­ter Favo­rit ist der Rote-Beete-Salat mit Arganöl und Fladen­brot, dazu ein Chreb-ou-Chouf (ein zitro­niger Mock­tail mit Oran­gen­blü­ten­was­ser) – ein sommer­leich­ter Lunch, den ich sehr liebe.

Die gute Quali­tät und die Preise sorgen dafür, dass es immer so voll ist, dass man ohne Reser­vie­rung keinen Platz im Restau­rant L’Mida bekommt.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 10 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

Le Jardin

Das Le Jardin mit seinem markan­ten, grün geflies­ten Innen­hof bietet markt­fri­sche, marok­ka­ni­sche Küche. Auf der Karte stehen leichte Gerichte wie Quinoa-Salat oder mari­nierte Sardi­nen aus Essaouira. 

Neben dem begrün­ten Innen­hof gibt es Innen­räume und eine eben­falls grün geflieste Dach­ter­rasse, die abends gemüt­lich beleuch­tet ist. Mitten im Souk gele­gen, ist das Le Jardin eine grüne Oase, die wir gerne bei einem Bummel im Souk aufsu­chen, um dem Trubel und Staub zu entfliehen. 

Das Le Jardin, das dem glei­chen Besit­zer wie das Nomad gehört, serviert keinen Alko­hol, dafür aber leckere Mocktails.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 5 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

Bab Doukkala

Bab Doukkala ist das Vier­tel, in dem die Einhei­mi­schen essen. Keine schi­cken Touris­ten­re­stau­rants, kein Alko­hol, dafür ehrli­che marok­ka­ni­sche Küche und deut­lich güns­ti­ger als im Souk-Vier­tel – und an den Abend­stun­den reich­lich Street­food auf der Straße. 

Die Auswahl an klei­nen Restau­rants ist groß; wir stel­len hier unsere Lieb­lings­adres­sen vor.

Pizzeria Da Zwina

Die Pizze­ria Da Zwina ist unser High­light im Vier­tel Bab Doukkala: Im Erdge­schoss steht der große Holz­ofen, an der Theke gibt es Pizza zum Mitneh­men. Auf der Straße gibt es ein paar Tische, von denen man das rege Trei­ben in der Gasse beob­ach­ten kann. Im Ober­ge­schoss gibt es Innen-Sitz­plätze, ganz oben lockt die Dachterrasse.

Die Karte bietet neben Pizza – mein Favo­rit ist die Sici­lian – auch marok­ka­ni­sche und italie­ni­sche Gerichte. Wer nach der Pizza noch Platz hat, darf sich auf ein lecke­res Tira­misu freuen.

Im Da Zwina geht es meist flott, die Atmo­sphäre ist unkom­pli­ziert, die Preise sind es auch. Eine Reser­vie­rung ist nicht nötig.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 8 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €

Nabil Berber

Das Nabil Berber sieht von außen unschein­bar aus – ein paar Tische im Innen­raum, ein paar auf der Straße, keine große Aufma­chung. Wer ein wenig Zeit mitbringt, wird belohnt: Das Essen ist unse­rer Meinung nach das beste in der Gasse, und die Gasse hat eini­ges zu bieten! 

Auf der Karte stehen marok­ka­ni­sche Gerichte; die gemisch­ten Grill­spieß­chen und die Merguez sind meine persön­li­che Empfeh­lung – genau rich­tig nach einem langen Tag in der Medina. Den Abschluss macht ein marok­ka­ni­scher Minztee.

Wenn hier kein Platz mehr frei ist: einfach in einem der vielen umlie­gen­den Restau­rants einkeh­ren oder an einem Street­food-Stand essen – eigent­lich ist es über­all gut.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 9 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €

La Perle Blanche de l’Océan

Fisch essen in der Medina? Ja, unbedingt!

Das La Perle Blan­che de l’Océan liegt direkt neben dem Nabil Berber – und wer das Glück hat, es geöff­net zu finden, sollte sofort eintre­ten. Kein Schild weist auf dieses kleine Restau­rant hin – wenn das Tor geschlos­sen ist, erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Restau­rant handelt.

Sechs Tische, kein Menü, kein fester Zeit­plan: Der Fisch kommt morgens frisch von der Küste, wird gegrillt oder à la plan­cha zube­rei­tet, ganz wie der Wirt Lust hat und es mit seinen Gästen bespricht. Das La Perle Blan­che de l’Océan ist meist nur mittags geöff­net – und auch das nur, solange der Fisch reicht.

Unsere Empfeh­lung: gegrillte Cala­mari mit Gemüse. Ein echtes Erleb­nis – und einer der unge­wöhn­lichs­ten Tische in der ganzen Medina.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 9 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €

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Ben Youssef

Das Vier­tel rund um die Ben-Yous­sef-Moschee gehört zu den ältes­ten Teilen der Medina. Die Gassen sind ruhi­ger als im Souk-Vier­tel, abends begeg­net man weni­ger Besu­chern. Gute Restau­rants gibt es hier durch­aus – aber verstreut und nicht leicht zu finden. Wer auf gut Glück läuft, muss even­tu­ell lange suchen. Eine Reser­vie­rung ist deshalb in diesem Vier­tel wich­ti­ger als anderswo.

Le Trou au Mur

Dieses moderne Restau­rant gehört zum luxu­riö­sen Riad Farnat­chi und liegt in der Nähe des Maison de la Photo­gra­phie im ältes­ten Teil der Medina. In der Nähe befin­det sich auch das Restau­rant Le Foun­douk.

Mittags kann man auf der Terrasse spei­sen, abends wird in den Innen­räu­men serviert, deren Mischung aus alter marok­ka­ni­scher Hand­werks­kunst und moder­nen Möbeln sehr gelun­gen ist. Im Winter sorgt ein offe­ner Kamin für Gemütlichkeit.

Das Trou au Mur serviert marok­ka­ni­sche Klas­si­ker und ist beson­ders für sein Mechoui-Lamm bekannt. Auf der Karte finden sich aber auch inter­na­tio­nale Gerichte. Wein und Cock­tails werden eben­falls serviert.

Das Trou au Mur sollte man reser­vie­ren, denn wenn kein Platz mehr frei ist, gibt es in der Nähe wenig Alternativen.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 10 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€

Le Foundouk

Die edle Atmo­sphäre in einer alten Kara­wan­se­rai bildet den Rahmen für einen typisch marok­ka­ni­schen Abend. Im Sommer eröff­net die Terrasse einen Blick über die Dächer der Medina. Die luxu­riös ausge­stat­te­ten Räum­lich­kei­ten machen das Le Foun­douk auch zu einer ausge­zeich­ne­ten Wahl in den kühle­ren Monaten.

Auf der Karte stehen marok­ka­ni­sche Klas­si­ker, das Essen ist sehr lecker. Am Abend spielt oft eine tradi­tio­nelle Gruppe Musik aus der Kultur­ge­schichte der Berber, gemischt mit bekann­ten Songs. Der Service ist super, die Wein­karte umfangreich. 

Eine Reser­vie­rung ist ange­ra­ten, da das Le Foun­douk etwas abseits in der Nähe des Maison de la Photo­gra­phie liegt und es in der Umge­bung wenig Alter­na­ti­ven gibt. Vom Jemaa el Fna läuft man gut 20 Minu­ten, aber dieses Restau­rant ist es wert. Wer tradi­tio­nelle marok­ka­ni­sche Küche und landes­ty­pi­sche Musik kennen lernen möchte, ist im Le Foun­douk gut aufgehoben.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 12 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€€

Limoni

Wer einige Tage in Marra­kesch weilt, hat viel­leicht keine Lust mehr auf Tagine. Das Limoni bietet italie­ni­sche Küche in einem alten Riad. Im Innen­hof mit den Zitro­nen­bäu­men und den angren­zen­den Räumen sitzt man in entspann­ter Atmo­sphäre. Der Palast mit seinen marok­ka­ni­schen Flie­sen und das italie­ni­sche Flair verei­nen sich zu einer liebens­wer­ten Stimmung. 

Das Essen ist sehr lecker und bietet neben Pasta und Pizza auch gute Salate. Marok­ka­ni­sche Gerichte stehen eben­falls auf der Spei­se­karte. Momen­tan serviert das Limoni leider keinen Wein. 

Das Limoni liegt etwas abge­le­gen im nörd­li­chen Bereich der Souks, daher raten wir am Abend zu einer Reservierung.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 12 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €€

Place des Ferblantiers

Der Place des Ferblan­tiers – der Platz der Blech­schmiede – liegt im Süden der Medina und ist ein lohnens­wer­tes Ziel: Hier kreu­zen sich die Wege zum Palais Bahia, zum Palais Badi, zu den Saadier­grä­bern und zur Mellah. 

Stör­che nisten auf den umlie­gen­den Mauern, die Cafés und Restau­rants rund um den Platz sind gemüt­lich und entspannt. Für einen Lunch nach einer Erkun­dungs­tour ideal – abends ist der Platz von uns aus jedoch zu weit entfernt, um ihn als Restau­rant­ziel zu empfehlen.

Kosybar

Ganz im Süden der Medina gele­gen, am weit­läu­fi­gen Place des Ferblan­tiers, liegt dieses ange­sagte Restau­rant. Eher eine Mischung aus Bar, Café und Restau­rant, bietet die Kosy­bar Dach­ter­ras­sen auf mehre­ren Ebenen sowie gemüt­li­che Innen­räume und ein hippes Ambiente. 

Die Spei­se­karte enthält sowohl tradi­tio­nelle marok­ka­ni­sche Gerichte als auch Sushi, asia­ti­sche Gerichte und sogar Pizza. Wein und Cock­tails werden eben­falls serviert. Egal ob man fein dinie­ren will oder nur auf eine Pizza einkehrt, hier ist alles lecker. 

Die Kosy­bar eignet sich auch gut für einen After-Dinner-Drink mit gele­gent­li­cher Live-Musik.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 25 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€

Mazel

Das Mazel liegt direkt am Place des Ferblan­tiers und bietet will­kom­mene Abwechs­lung zur klas­si­schen marok­ka­ni­schen Küche: frische Salate, gesunde Bowls, gute Mock­tails. Die Tische auf dem Platz sind ideal für eine Pause nach einem Rund­gang durch die südli­che Medina. Zum Lunchen eine klare Empfeh­lung von uns.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 25 Minu­ten • Alko­hol: nein • Preis: €

Villa Aaron

Die Villa Aaron hat eine unge­wöhn­li­che Geschichte: Das Haus wurde 1936 von Baba Aaron Amzal­lag als Fami­li­en­wohn­sitz erbaut, fiel jahr­zehn­te­lang in einen Dorn­rös­chen­schlaf und wurde erst 2022 aufwän­dig restauriert. 

Heute ist es eines der stim­mungs­volls­ten Restau­rants der südli­chen Medina – mehrere intime Salons, ein begrün­ter Innen­pa­tio, Vintage-Möbel und hand­be­malte Wände. Dieses Haus atmet Geschichte.

Die Küche ist fein: fran­zö­sisch mit marok­ka­ni­schen Anklän­gen, sorg­fäl­tig zube­rei­tet. Die Mock­tails gehö­ren zu den besten, die wir in der Medina kennen.

Innenpatio der Villa Aaron in Marrakesch: runde Tische mit kobaltblauen Zellij-Oberflächen und Rattanstühlen auf einem Mosaikboden, in der Mitte eine hohe Palme, ringsum hellblaue Wände mit Stuckdekor und buntverglaste Bogenfenster – ein eklektisches Interieur zwischen Marokko und Europa

Abends verwan­delt sich die Villa: Live-Musik – Jazz, gele­gent­lich ein DJ – zieht sich durch die Räume. Die Villa Aaron ist bis 2 Uhr nachts geöff­net und lohnt sich daher auch für einen After-Dinner-Drink.

Direkt vor dem Haus ist ein Taxi­stand – sehr prak­tisch, denn das Restau­rant ist ein wenig abgelegen.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 25 Minu­ten • Alko­hol: ja • Preis: €€€

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Guéliz

Guéliz ist die fran­zö­sisch geprägte Neustadt von Marra­kesch – ein moder­nes Stadt­zen­trum mit brei­ten Stra­ßen, Bouti­quen, Cafés und einer lebhaf­ten Restau­rant­szene. Wer das moderne Marokko kennen­ler­nen oder außer­halb der Medina shop­pen möchte, ist hier rich­tig. Zentral gele­gen ist das Carré Eden, eine moderne Shopping-Mall. 

Nach Guéliz gelangt man von der Medina am besten mit dem Taxi – zu Fuß ist es auch möglich, aber der Weg entlang der stark befah­re­nen Haupt­straße ist wenig ange­nehm und optisch nicht lohnend.

Grand Café de la Poste

Zwar nicht in der Medina gele­gen, aber abso­lut einen Besuch wert ist das Grand Café de la Poste. In der Nähe des Carré Eden, des großen Shop­ping­cen­ters in Gueliz, ist dieses Restau­rant ein Muss bei einem Besuch in der Neustadt.

Die besten und beliebtesten Restaurants in Marrakesch: Das grandiose Café de la Poste.

Zum Mittag­essen sitzt man entspannt auf der Terrasse und ist erstaunt, dass der Trubel der Neustadt außen vor bleibt. Beson­ders zu empfeh­len ist das Tartare de Boeuf und die Austern aus Oualidia!

Das Grand Café de la Poste bietet fran­zö­si­sche Küche mit marok­ka­ni­schem Twist sowie eine Bar mit Cock­tails und abend­li­cher Musik. Hier kann man auch nur zu einem Kaffee nach einem Einkaufs­bum­mel einkeh­ren und in fran­zö­si­scher Lebens­art schwelgen.

Wer Wert auf einen Platz auf der Terrasse legt, sollte zu den Stoß­zei­ten unbe­dingt reser­vie­ren: Grand Café de la Poste.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 10 Minu­ten (Taxi) • Alko­hol: ja • Preis: €€€

Al Fassia

Das Al Fassia ist eine Insti­tu­tion in Marra­kesch – seit 1987 geöff­net, wurde das Restau­rant mit dem Ziel gegrün­det, Frauen eine Ausbil­dung im Restau­rant­fach zu ermög­li­chen und ihnen damit ein eige­nes Einkom­men zu sichern. Ein Konzept, das damals in Marokko einzig­ar­tig war. 

Die Küche serviert marok­ka­ni­sche Klas­si­ker in sehr guter Quali­tät: Tagine, Cous­cous, Pastilla. Beson­ders beein­dru­ckend sind die vielen unter­schied­li­chen Vorspei­sen, die in klei­nen Tellern serviert werden.

Entfer­nung vom Riad Selouane: 12 Minu­ten (Taxi) • Alko­hol: ja • Preis: €€

Abendessen im Riad Selouane

Unse­ren Haus­gäste bieten wir auf Vorbe­stel­lung ein marok­ka­ni­sches Abend­essen auf unse­rer Dach­ter­rasse im Berber­zelt oder in den kühle­ren Mona­ten unten im Salon.

Der Abend beginnt mit Oliven und frischem Fladen­brot. Dann kommen die Salades Maro­cai­nes, kleine Schüs­seln mit geschmor­ten Gemü­se­vor­spei­sen. Als Haupt­gang folgt unsere Tagine Poulet au Citron Confit: Hähn­chen, das stun­den­lang mit einge­leg­ter Zitrone und Oliven geschmort hat, bis die Aromen sich zu etwas Rundem und Warmem verbun­den haben. Zum Abschluss ein Dessert der Saison – Früchte, Crème Brûlée oder Flan – und dann marok­ka­ni­scher Minz­tee, süß und duftend, mit Patis­se­rie Maro­caine.

Abendessen auf Vorbestellung im Riad Selouane in Marrakesch.

Unsere Köchen Hafida kocht mit Passion und viel Kennt­nis der tradi­tio­nel­len Gerichte des Landes. Ihr Gefühl für Gewürze lässt den Orient mit der Viel­falt Marok­kos verschmel­zen. Jedes­mal ein Genuss!

Wer beson­dere Wünsche hat oder vege­ta­risch essen möchte, bespricht das Menü einfach vorab mit uns.

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Essen in Marra­kesch ist immer ein Fest für die Sinne!

Häufige Fragen zu Restaurants in Marrakesch

Hier finden Sie Antwor­ten auf die häufigs­ten Fragen unse­rer Gäste.

  1. Muss man in Marrakesch Restaurants reservieren? 

    Für einfa­che Lokale und Street­food-Stände ist keine Reser­vie­rung nötig. Bei belieb­ten Restau­rants mit Dach­ter­rasse oder schö­ner Lage empfiehlt sich eine Reser­vie­rung, beson­ders in der Hoch­sai­son von Okto­ber bis April sowie rund um Weih­nach­ten und Ostern. Einige beliebte Lokale nehmen Reser­vie­run­gen nur noch gegen Anzah­lung und Online-Buchung an.

  2. Welche Restaurants in der Medina haben Dachterrassen?

    Restau­rants mit Dach­ter­rasse gehö­ren zu den belieb­tes­ten Adres­sen in Marra­kesch — der Blick auf die Dächer der Medina, die Moscheen und das Trei­ben der Altstadt ist einzig­ar­tig. Viele Restau­rants haben Plätze im Erdge­schoss, im Zwischen­ge­schoss und auf der Terrasse. Unsere persön­li­chen Empfeh­lun­gen mit Terrasse finden Sie in der Liste oben im Artikel.

  3. Gibt es vegetarische oder vegane Restaurants in Marrakesch? 

    Ja, die marok­ka­ni­sche Küche bietet von Haus aus viele vege­ta­ri­sche Gerichte: Gemü­se­t­a­gi­nes, Cous­cous mit sieben Gemü­se­sor­ten, gefüllte Briouats, Salat­tel­ler und frisch geba­cke­nes Brot. In den meis­ten Restau­rants der Medina lässt sich problem­los vege­ta­risch essen. Rein vegane Optio­nen sind selte­ner, aber in den neue­ren, inter­na­tio­nal ausge­rich­te­ten Loka­len in der Neustadt eben­falls zuneh­mend vorhanden.

  4. Was kostet ein Abendessen in Marrakesch?

    Das hängt stark vom Lokal ab. Am Street­food-Stand in der Medina essen Sie sich schon für 30 Dirham satt. In einem einfa­chen Fami­li­en­re­stau­rant mit Tagine und Getränk rech­nen Sie mit etwa 100 bis 200 Dirham pro Person. In geho­be­nen Restau­rants mit Dach­ter­rasse oder aufwen­di­ger Deko­ra­tion liegen die Preise zwischen 250 und 600 Dirham pro Person. Alko­hol ist nur in weni­gen Restau­rants erhält­lich und durch die Import­steu­ern deut­lich teurer als in Europa.

  5. Wann ist die beste Zeit zum Essen gehen in Marrakesch? 

    Viele Restau­rants sind durch­ge­hend geöff­net, ab 19 Uhr füllen sich die Lokale. In den belieb­ten Restau­rants können Sie Tische meist um 19 oder um 21 Uhr reser­vie­ren. Einhei­mi­sche essen deut­lich später als in Europa — deren Abend­essen beginnt selten vor 22 Uhr. Der Djemaa el-Fna mit seinen Garkü­chen erwacht eben­falls erst nach Einbruch der Dunkel­heit rich­tig zum Leben. Während des Rama­dan gelten andere Zeiten: Restau­rants öffnen dann oft erst nach dem Fasten­sbre­chen bei Sonnenuntergang.

  6. Gibt es Wein und Alkohol in den Restaurants der Medina?

    Marokko ist ein musli­mi­sches Land, und in der Medina von Marra­kesch ist Alko­hol in den meis­ten tradi­tio­nel­len Restau­rants nicht erhält­lich. Einige geho­bene Restau­rants sowie Hotels mit Lizenz führen jedoch eine Wein­karte — meist mit marok­ka­ni­schen Weinen, die durch­aus trin­kens­wert sind und zu Unrecht wenig bekannt sind. Wer Wert auf Wein zum Essen legt, sollte beim Reser­vie­ren kurz nach­fra­gen oder gezielt Lokale wählen, die als lizen­ziert bekannt sind. In der Neustadt Guéliz und rund um das Palme­raie-Gebiet ist die Auswahl an Restau­rants mit Alko­hol­aus­schank größer als in der Medina.

  7. Kann man während des Ramadan in Marrakesch essen gehen?

    Ja, als Tourist können Sie auch während des Rama­dan in Marra­kesch essen gehen — aller­dings ändert sich der Rhyth­mus spür­bar. Tags­über haben viele einfa­che Lokale und Street­food-Stände geschlos­sen, da die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung fastet. Inter­na­tio­nale Restau­rants und solche in Touris­mus­be­rei­chen der Medina sind häufig auch tags­über geöff­net. Das eigent­li­che Erleb­nis beginnt jedoch nach Sonnen­un­ter­gang: Mit dem Fasten­bre­chen, dem soge­nann­ten Iftar, erwacht die Medina zu einem ganz beson­de­ren Leben. Fami­lien sitzen zusam­men, die Garkü­chen auf dem Djemaa el Fna sind voll besetzt, und tradi­tio­nelle Rama­dan-Spei­sen wie Harira-Suppe, Chebakia und Briouats werden frisch zube­rei­tet. Wer die Gele­gen­heit hat, den Rama­dan in Marra­kesch zu erle­ben, sollte sich diesen Abend­mo­ment nicht entge­hen lassen.

  8. Lohnt es sich, auf dem Djemaa el-Fna zu essen?

    Der Djemaa el-Fna ist ein Erleb­nis — aber kein Geheim­tipp mehr. Die Garkü­chen, die abends den Platz füllen, rich­ten sich seit Jahren haupt­säch­lich an Touris­ten: Die Preise sind höher als in der übri­gen Medina, die Quali­tät schwankt stark, und Verkäu­fer spre­chen Passan­ten biswei­len hart­nä­ckig an. Unser Tipp: einmal durch­bum­meln, dann gemüt­lich in einem Restau­rant essen gehen. 

  9. Kann ich in Marrakesch auch außerhalb der Medina gut essen gehen?

    Ja, das Stadt­vier­tel Guéliz — die fran­zö­sisch geprägte Neustadt — bietet eine lebhafte Restau­rant­szene mit inter­na­tio­na­len Küchen, Wein­bars und moder­nen Bistros. Wer nach mehre­ren Tagen in der Medina etwas Abwechs­lung sucht oder Lust auf ein Glas Wein zum Essen hat, ist dort gut aufge­ho­ben. Das Vier­tel Hiver­nage und das Palme­raie-Gebiet bieten eben­falls geho­bene Restau­rants, rich­ten sich aber stär­ker an Hotel­gäste. Für das authen­ti­sche Marra­kesch-Erleb­nis bleibt die Medina dennoch die erste Wahl — die Restau­rants außer­halb haben zwar oft mehr Komfort, aber weni­ger Atmosphäre.

  10. Gibt es in Marrakesch auch internationale Küche?

    Ja, vor allem in der Neustadt Guéliz finden Sie eine wach­sende Auswahl an inter­na­tio­na­len Restau­rants: italie­ni­sche Trat­to­rie, fran­zö­si­sche Bistros, asia­ti­sche Küchen und moderne Cafés mit west­li­chem Früh­stück. In der Medina selbst über­wiegt die marok­ka­ni­sche Küche, was wir für den Groß­teil Ihres Aufent­halts ausdrück­lich empfeh­len — die loka­len Spezia­li­tä­ten gehö­ren zum Erleb­nis. Für Reisende mit Kindern oder bei länge­ren Aufent­hal­ten ist es jedoch gut zu wissen, dass die Neustadt mit einer kurzen Taxi­fahrt erreich­bar ist und dort auch Pizza, Pasta oder inter­na­tio­nale Früh­stücks­an­ge­bote nicht schwer zu finden sind.

  11. Welche marokkanischen Gerichte sollte ich in Marrakesch unbedingt probiert haben? 

    Ganz oben auf der Liste steht die Tagine — ein lang­sam geschmor­tes Gericht aus Fleisch oder Gemüse, das in einem Tontopf serviert wird und je nach Lokal sehr unter­schied­lich schmeckt. Cous­cous mit sieben Gemü­se­sor­ten ist tradi­tio­nell frei­tags das Fami­li­en­ge­richt schlecht­hin und in guten Restau­rants auch unter der Woche erhält­lich. Pastilla, eine blätt­rige Teig­pas­tete mit einer süß-herz­haf­ten Füllung aus Hühn­chen und Mandeln, ist eine Spezia­li­tät, die viele Besu­cher über­rascht. Dazu gehö­ren kleine Vorspei­sen-Teller — in Marokko salades maro­cai­nes — mit einge­leg­ten Oliven, gekoch­tem Gemüse und frisch geba­cke­nem Fladen­brot. Zum Abschluss ist süßer Minz­tee schlicht unverzichtbar.

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Koutoubia Moschee in Marrakesch
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