Wohin bloß zum Abendessen in Marrakesch? Die Auswahl an guten Restaurants ist groß und ein Dinner auf einer Dachterrasse ist ein absolutes Highlight eines Marrakesch-Urlaubs.
Um Ihnen die Auswahl eines Restaurants zu erleichtern, haben wir in diesem Artikel unsere besten Restaurants in der Medina von Marrakesch aufgeführt.
In Marrakesch gibt es an jeder Ecke etwas zu essen und kein Besucher muss hungrig bleiben. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede im Angebot, was Qualität, Service und Aussehen der Restaurants angeht. Sie können am Streetfood-Stand für ein paar Dirhams satt werden oder ein opulentes Abendmenü in feinen Restaurants zu sich nehmen – der eigene Geschmack entscheidet.
Auch Marrakesch verändert sich – und wir halten diesen Beitrag für Sie aktuell. Zuletzt überarbeitet im Mai 2026.
- Unsere Restaurant-Empfehlungen in der Medina
- Restaurants und andere Abendunterhaltung
- Reservierungen
- Ein Wort zum Thema Wein
- Achtung bei Eiswürfeln und rohen Salaten!
- Essen gehen im Fastenmonat Ramadan
- Marokkanisch essen: ein kleiner Wegweiser durch die Speisekarte
- Dar el Bacha
- Place des Epices
- Bab Doukkala
- Ben Youssef
- Place des Ferblantiers
- Guéliz
- Abendessen im Riad Selouane
- Häufige Fragen zu Restaurants in Marrakesch
Unsere Restaurant-Empfehlungen in der Medina
Wir werden oft nach Restaurant-Empfehlungen für einen Aufenthalt in Marrakesch gefragt und möchten hier eine Auswahl unserer liebsten Adressen vorstellen.
Die meisten hier vorgestellten Restaurants liegen in der Medina und sind nicht weit von unserem Riad Selouane entfernt. Wir gehen abends gerne in der Medina essen, da alles zu Fuß zu erreichen ist. In der Neustadt gibt es ebenfalls viele hervorragende Restaurants, aber das bedeutet immer, ein Taxi zu nehmen und sich aus der ganz eigenen Welt der Medina zu entfernen.
Unsere 5 besten Restaurants in Marrakesch sind:
- L’Mida: marrokanisch-moderne Fusion Kitchen auf der Dachterrasse
- Nomad: die schönste Dachterrasse der Medina, leckere marokkanische Küche
- Shtatto: die höchste Dachterrasse mit tollem Blick bis hin zum Hohen Atlas
- El Fenn: Restaurant und Bar auf der schicken Dachterrasse mit Blick auf die Koutoubia
- Kabana: Cocktails, Sushi und Live Musik mit lässigem Beach-Vibe auf der Dachterrasse
Generell gilt, dass die Preise in den hier vorgestellten Restaurants nicht viel unter dem Niveau in Europa liegen.
Die Preisangaben beziehen sich auf ein Hauptgericht mit Wasser pro Person.
Wer nach preisgünstigen oder schnellen Alternativen sucht, wird in unserem Blogartikel Streetfood und Snacks in Marrakesch fündig.
Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Besuch des Bacha Coffee House im alten Königspalast Dar el Bacha, das während des Ramadans auch abends geöffnet hat und kleine Gerichte serviert.
Diesen Beitrag teilen oder merken?
Restaurants und andere Abendunterhaltung
Marrakesch ist eine echte Metropole und bietet Restaurants und abendliche Unterhaltung für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel.
In der Neustadt finden sich hippe Bars und Streetfood-Stände, schicke Restaurants und Dinnershows genauso wie Mechoui-Grillbuden. Es gibt Clubs, in denen man die ganze Nacht durchtanzen kann, und daneben Straßenhändler, die geröstete Kichererbsen als Snack anbieten.
In der Medina, der historischen Altstadt, finden sich kleine Snacks für Einheimische neben einfachen Restaurants mit landestypischer Kost sowie gehobene Restaurants mit internationalem Anspruch.
Empfehlungs-Links: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Empfehlungs-Links, auch Affiliate-Links genannt. Das bedeutet: Wenn Sie über einen solchen Link etwas kaufen, bekommen wir eine kleine Vermittlungsprovision. Ihnen entstehen keine Mehrkosten, aber mit Ihrem Kauf helfen Sie uns, weiterhin nützliche Inhalte für Reisende zu erstellen. Viel Spaß mit unseren Geschichten und „Shukran“ für Ihre Unterstützung!
Wer Lust auf ein orientalisches Spektakel hat, wird bei den verschiedenen Abendshows im Dar Essalam* oder bei Chez Ali* fündig. Moderne Dinnershows gibt es im Nouba* oder Le Blokk.
Wüstenfeeling bietet die Steinwüste Agafay ein wenig außerhalb von Marrakesch. Viele Camps haben schöne Dinner-Ausflüge inklusive Kamelreiten und Lagerfeuer mit marokkanischer Folklore im Programm.
Nicht zu vergessen der abendliche Trubel auf dem Jemaa el Fna mit den berühmten Grillbuden, orientalischem Streetfood und leckerem Gebäck, das kiloweise verkauft wird. Eine Streetfood-Tour* ist auf alle Fälle empfehlenswert, um im Getümmel nicht den Überblick zu verlieren und die besten Spots zu finden.
Diese Gegensätze machen Marrakesch so interessant und der Besucher kann sich je nach eigener Vorliebe entscheiden.
Reservierungen
Wer sich gerne treiben lässt, wird sicherlich ein nettes Plätzchen für das Abendessen finden, denn es gibt wahrlich genug Auswahl. Allerdings kann man davon ausgehen, dass in den beliebten Restaurants die begehrten Plätze auf den Dachterrassen belegt sind und man dann im Inneren sitzen muss. Je nach Jahreszeit ist es also angeraten, in den Restaurants, in denen man unbedingt essen möchte, zu reservieren.
Das geht in den meisten Fällen problemlos über die jeweiligen Webseiten und funktioniert sehr zuverlässig. Gerne ist auch Ihr Hotel behilflich, Reservierungen für das Abendessen zu organisieren – meist allerdings erst dann, wenn Sie vor Ort sind.
Generell empfehlen wir zumindest für den ersten Abend Ihres Aufenthaltes in Marrakesch eine Restaurant-Reservierung zu tätigen, da Sie dann entspannter sind. In den Monaten Oktober, November, in der Zeit um Weihnachten und März, April und Mai ist absolute Hauptreisezeit in Marrakesch und alle Restaurants gut besucht. Wer im Januar kommt, wird hingegen keine Probleme haben, ein Plätzchen zu finden, allerdings ist es dann eh zu kühl für die Dachterrassen.
In vielen Riads kann man auf Vorbestellung ebenfalls sehr gut essen. Gerade am ersten Abend, vor allem wenn man nachmittags oder gar abends ankommt, kann ein Essen im Hotel sehr angenehm sein. Viele Riads haben eine ausgezeichnete Küche und man kommt so in den Genuss, eine ganze Dachterrasse für sich alleine zu haben.
Ein Wort zum Thema Wein
Viele einfache Restaurants besitzen keine Lizenz, um Alkohol auszuschenken. Vor allem in preiswerten Restaurants gibt es daher keinen Wein zum Essen. Die meisten großen Restaurants dagegen haben Wein und auch Drinks auf der Karte.
Der marokkanische Wein ist sehr gut und passt zum landestypischen Essen. Sehr bekannte Weingüter sind z. B. die Domaine Sahari oder Volubilia, es gibt aber auch sehr viele kleine Winzer, die sich zu entdecken lohnen.
Drinks sind meist sehr teuer, da der importierte Alkohol mit hohen Steuern belegt ist.
Achtung bei Eiswürfeln und rohen Salaten!
Beim Thema Eiswürfel und roher Kost sollte man Vorsicht walten lassen: die größeren, touristischen Restaurants haben eigene Wasserfilteranlagen und so ist der Verzehr von Salat oder Eiswürfeln kein Problem.
In kleineren Restaurants verzichtet man lieber auf nicht gekochte Lebensmittel. Die sog. salades marocaines, marokkanische Vorspeisensalate, sind in der Regel gekocht und daher unbedenklich.
Essen gehen im Fastenmonat Ramadan
Der Ramadan ist der islamische Fastenmonat, in dem gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken — eine spirituelle Praxis, die für viele Marokkaner zu den bedeutsamsten Zeiten des Jahres gehört.
Der Ramadan richtet sich nach dem islamischen Mondkalender und verschiebt sich daher jedes Jahr um etwa zehn bis elf Tage nach vorne, sodass er in unterschiedlichen Jahreszeiten stattfindet.
Wenn Sie Marrakesch während des Ramadans besuchen, werden Sie bemerken, dass viele lokale Restaurants und Cafés tagsüber geschlossen bleiben oder ein deutlich eingeschränktes Angebot führen — ein Bild, das sich mit dem Fastenbrechen bei Sonnenuntergang, dem sogenannten Iftar, schlagartig verändert.
Gerade dann erwacht die Medina zu besonderer Lebendigkeit: Die Tische füllen sich, Familien kommen zusammen, und der Duft frisch zubereiteter Speisen liegt in der Luft.
Als Besucher finden Sie in der Regel auch tagsüber geöffnete Restaurants, insbesondere in touristisch frequentierten Vierteln — planen Sie Ihre Restaurantbesuche jedoch vorausschauend, und begegnen Sie der Fastenpraxis Ihrer Gastgeber mit dem Respekt, den sie verdient.
Marokkanisch essen: ein kleiner Wegweiser durch die Speisekarte
Die marokkanische Küche gehört zu den großen Küchen der Welt – aromatisch, fein gewürzt, mit einer Tiefe, die sich bei jedem Besuch neu erschließt. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Gerichte, die Sie in den Restaurants in Marokko finden werden:
Als Vorspeise kommen in vielen Restaurants Salades Marocaines auf den Tisch – eine Auswahl kleiner Gemüsevorspeisen, die trotz des Namens nichts mit frischen Salaten zu tun haben. Alles ist gekocht, oft langsam geschmort: Zaalouk aus Auberginen und Tomaten, Shakshouka mit Paprika und Gewürzen, je nach Saison gibt es unendlich viele Variationen mit den unterschiedlichsten Gemüsen.
Harira ist die bekannteste marokkanische Suppe aus Tomaten, Linsen, Kichererbsen und Gewürzen – im Winter besonders zu empfehlen, vor allem wenn sie mit Datteln und Zitronenspalten serviert wird. Nicht überall ist das selbstverständlich, also am besten vorher nachfragen.
Briouats – kleine gefüllte Teigröllchen, frittiert oder gebacken – sind als leichter Lunch oder Vorspeise ideal. Es gibt sie mit Gemüse‑, Käse- oder Hackfleischfüllung.
Tagine ist der Klassiker schlechthin: ein langsam geschmortes Gericht aus Fleisch oder Gemüse, serviert im gleichnamigen Tontopf. Meine persönlichen Favoriten sind Poulet au Citron Confit – Hähnchen mit eingelegter Zitrone und Oliven – und Tagine au Kefta, Fleischbällchen in Tomatensauce, einfach und sehr gut. Viele Tagines kommen mit Trockenfrüchten wie Pflaumen, die eine angenehme süße Note ins Gericht bringen. Wer Fisch mag, sollte unbedingt eine Fischtagine probieren.
Pastilla, eigentlich ein Festtagsgericht, ist eine blättrige Teigpastete mit einer süß-herzhaften Füllung aus Hähnchen und Mandeln, mit Puderzucker und Zimt bestreut. Mir ist sie zu süß, aber mit dieser Meinung bin ich anscheinend alleine, denn die Marokkaner lieben sie. Einmal probieren sollte man sie trotzdem.
Tangia Marrakchia ist das Gericht der Stadt schlechthin: Lamm oder Rind, das stundenlang in einem Tontopf im Dampfbad der Hammam-Heizung gegart wird. Am authentischsten vom Streetfood-Stand.
Mechoui, ein ganzes Lamm am Spieß, langsam gegart, gibt es nur bei speziellen Restaurants. Aber Vorsicht: Lamm schmeckt in Marokko viel intensiver als in Europa, deutlich mehr nach Schaf. Wer da empfindlich ist, sollte Lamm lieber meiden.
Couscous ist gedämpfter Weizengrieß – fluffig, mild, und in Marokko weit mehr als eine Beilage. Traditionell wird Couscous freitags als eigenständiges Familiengericht serviert: mit sieben Gemüsesorten, Würstchen und Soße. Couscous als Beilage zur Tagine ist nicht landestypisch.
Das frisch gebackene Fladenbrot, das zu fast jedem Gericht auf den Tisch kommt, ist in Marokko ein Grundnahrungsmittel und Teil der Mahlzeit – zum Auftunken der Sauce der Tagine unerlässlich.
Dar el Bacha
Das Viertel rund um den Palast Dar el Bacha ist unser Zuhause in der Medina – das Riad Selouane liegt in einer Seitengasse unweit der breiten Hauptgasse.
Richtung Souk sind die beliebtesten Restaurants von uns oder dem Taxistand am Dar el Bacha in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Entlang der äußeren Straße, die vom Palast zum Jemaa el Fna führt, liegen ebenfalls einige gute Adressen und nach dem Essen lockt ein Spaziergang über den großen Platz, um das abendliche Treiben zu erleben.
Terrasse des Epices
Eine der schönsten Dachterrassen in der Medina findet sich gleich am Beginn der Souks: die Terrasse des Epices. Dieses Restaurant bietet eine einzigartige Atmosphäre und einen schönen Blick über das Dächermeer der Altstadt.
Das stylische Restaurant, das besonders ab Sonnenuntergang viel Flair hat, überzeugt mit seiner modern-marokkanischen Küche. Die schwarzen Wände strahlen abends im Licht der Feuerschalen und machen die Terrasse im Dunkeln sehr gemütlich. Dazu gibt es oft Livemusik und natürlich gute Drinks. Das Preisniveau ist eher gehoben und die Weinkarte bietet eine solide Auswahl marokkanischer Weine.
Die Salate sind sehr lecker und bieten eine schöne Abwechslung zu der üblichen Tagine, die man hier natürlich auch auf der Karte findet. Die Küche bietet regionale Zutaten mit dem gewissen Etwas. Das junge Team ist dynamisch, freundlich und gut gelaunt, die Besucher kommen aus aller Welt.
Das Restaurant, das nur aus der Dachterrasse mit vielen Sitznischen besteht, ist sehr beliebt und eine Reservierung ist unbedingt angeraten. Das funktioniert problemlos über die mehrsprachige Webseite der Terrasse des Epices.
Zum Restaurant gehört außerdem eine eigene Patisserie, die im Innenhof unter dem Restaurant ihr leckeres Gebäck anbietet, sowie ein Laden, in dem man das schöne Geschirr des Restaurants erstehen kann.

Entfernung vom Riad Selouane: 3 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€€
Café Arabe
Das Café Arabe bietet italienische und marokkanische Küche sowie eine gut sortierte Bar. Im Sommer sind die Dachterrasse oder der Innenhof zu empfehlen, im Winter sitzt man in den marokkanischen Salons im Warmen.
Auf der Dachterrasse zum Sonnenuntergang in gepflegter Atmosphäre bei Lounge Musik einen Drink nehmen, ist für uns der Hauptgrund, warum wir ins Café Arabe gehen. Man kann hier auch in internationaler Gesellschaft zwanglos etwas essen, aber es gibt in der Medina weit bessere Alternativen, was die Qualität des Essens angeht.
In der Medina direkt gegenüber dem Jardin Secret gelegen, ist das Café Arabe einfach zu finden, da es an einer der Hauptstraßen des Souks liegt. Eine Reservierung ist immer empfehlenswert, aber da das Restaurant sehr groß ist, hat man hier auch spontan eine gute Chance.
Entfernung vom Riad Selouane: 2 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€
Ba Bouche – Restaurant im Palais Khum
Im Quartier des Antiquaires liegt das schicke Hotel Palais Khum. Mehrere alte Riads wurden liebevoll renoviert und zu einem Hotel umgebaut. Das hoteleigene Restaurant bietet einige Plätze im Innenhof sowie mehrere Räumlichkeiten zum Dinieren.
Wir lieben das Ba Bouche in der warmen Jahreszeit für ein entspanntes Mittagessen im Innenhof. Auf der Karte stehen leckere Sandwiches und Salate.
Wenn es abends zu kalt zum draußen sitzen ist, bietet das Ba Bouche gemütliche Räumlichkeiten, einige davon sogar mit offenem Kamin. Ein offener Kamin im Restaurant findet sich nicht allzu oft in Marrakesch und gerade im Winter weiß man das schnell zu schätzen.
Das Personal ist sehr freundlich, das Essen ausgezeichnet und die Weinkarte entsprechend groß.
Da dieses Restaurant nicht so bekannt ist, sind die Chancen gut, dass man einen Platz ohne Reservierung bekommt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Restaurant Ba Bouche auch über die Webseite reservieren.
Entfernung vom Riad Selouane: 1 Minute • Alkohol: ja • Preis: €€€
Wauw
Recht neu ist das Restaurant Wauw, das asiatische Küche mit marokkanischem Einfluss bietet. Die Dachterrasse ist modern, aber gemütlich eingerichtet und das Sushi ist hervorragend.

Neben traditionellem und kreativem Sushi gibt es Poke Bowls, asiatische Salate, Suppen und Wok-Gerichte.
Ich liebe es, wenn die Restaurants gute Mocktails auf der Karte haben, und auch hier kann das Wauw punkten.
Die Dessertkarte listet asiatische Klassiker und heißgeliebte Evergreens wie Crème Brulée auf.
Wir gehen auch gerne mittags ins Wauw, denn die ganze Terrasse ist überdacht und somit vor der Sonne geschützt. Die Sitzplätze im ersten Stock sind im Sommer klimatisiert und im Winter geheizt. Im Erdgeschoss gibt es eine tolle Boutique, die mal etwas anderes hat als die üblichen Kaftane.
Einen Tisch für das Wauw kann man online reservieren und sogar angeben, ob man auf der Terrasse oder im Innenraum sitzen möchte.
Entfernung vom Riad Selouane: 5 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
Kui Zin
Die Dachterrasse des Kui Zin ist sehr groß und das Restaurant dementsprechend beliebt. Selbst ohne Reservierung hat man hier die Chance auf ein freies Plätzchen. Abends gibt es oft traditionelle Musik und das Ambiente ist fröhlich-marokkanisch. Für die kühleren Monate gibt es Plätze im Innenbereich.
Auf der Karte stehen die marokkanischen Klassiker in guter Qualität, Wein wird nicht serviert, dafür gibt es leckere Fruchtsäfte.
Eine Reservierung des Kui Zin ist problemlos online möglich.
Entfernung vom Riad Selouane: 5 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
La Table du Palais
Dieses lauschige Restaurant, eine meiner absoluten Lieblingsadressen, liegt an einer der Hauptstraßen in der Medina und ist sowohl vom Dar el Bacha als auch vom Jemaa el Fna leicht zu finden. Direkt nebenan ist das bekannte Maison du Caftan und ein gut sichtbares Schild hängt über dem Eingang, der abends oft mit Feuerschalen erleuchtet ist.
Im üppig bepflanzten Garten im Hof des Palais Lamrani kann man überaus stilvoll speisen. Umgeben von Grün und unter dem von mächtigen Säulen getragenen Umgang stehen die Tische, diskret und romantisch mit Kerzen beleuchtet.
Die Küche bietet feine moderne marokkanische Küche mit asiatischen Anklängen. Lassen Sie sich zum Beispiel im Sommer mit einer kalten Melonen-Suppe überraschen, gefolgt von Seeteufel mit marokkanischen Gewürzen und Ingwer.

Der Preis ist gehoben, die Qualität wirklich hervorragend und die Weinkarte weist sogar marokkanische Bio-Weine aus. Eine Reservierung wird empfohlen und geht problemlos per email: La Table du Palais.
Entfernung vom Riad Selouane: 8 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€€
El Fenn
Das El Fenn liegt an einer der äußeren Straßen und ist somit auch mit dem Taxi erreichbar. Das Restaurant und die Bar gehören zum gleichnamigen Hotel, das eine Institution in Marrakesch ist. Hier steigt vor allem die amerikanische und englische Prominenz ab.
Vom Jemaa El Fna läuft man nur ein paar Minuten und betritt das Restaurant durch einen Laden, in dem es poppiges marokkanisches Kunsthandwerk zu kaufen gibt. Das Restaurant liegt auf der Dachterrasse und ist über eine große Wendeltreppe erreichbar.
Von der Terrasse hat man einen wunderbaren Blick auf die Koutoubia-Moschee. Das Restaurant ist farbenfroh mit grünen Fliesen und roten Polstermöbeln und macht optisch richtig was her. Serviert wird internationale Küche mit marokkanischem Touch zu gehobenen Preisen.
Der große Lounge-Bereich mit gemütlichen Sofas ist eine der schönsten Rooftop-Bars der ganzen Stadt. Es gibt Cocktails, Tapas, Musik und jede Menge feierfreudiger Gäste.

Ohne Reservierung ist es fast unmöglich, einen Platz zu bekommen – selbst wenn das Restaurant leer ist. Reservieren kann man vorab per email: Restaurant El Fenn.
Entfernung vom Riad Selouane: 12 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€€
Kabana
Das Kabana hat sich in den letzten Jahren zu einer Institution in Marrakesch entwickelt. Die spritzige Mischung aus Bar und Restaurant kommt gut an und es ist immer voll und umtriebig.
Die Atmosphäre ist sehr cool, erinnert an eine Mischung aus Sehnsucht nach Meer, Palmen und Strand. Die Terrasse bietet einen wunderbaren Blick auf die Koutoubia-Moschee und den Sonnenuntergang über Marrakesch. Perfekt zum Apéritif!

Die Speisekarte überrascht mit mediterranen Gerichten und einem tollen Sushi-Angebot. Die Drinks sind super, die Auswahl groß – alles in allem ein perfekter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen. Hier kann man auch gut nach einem schönen Abendessen noch auf einen Drink vorbei kommen. Am Wochenende gibt es oft Live-Events, die über die Social-Media Kanäle angekündigt werden.
Wie in den meisten beliebten Restaurants ist auch hier eine Reservierung angeraten: Kabana Rooftop Food + Cocktails.
Das Kabana liegt an einer der Straßen, die die Medina umrunden, und ist daher auch mit dem Taxi gut zu erreichen.
Entfernung vom Riad Selouane: 13 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€€
Auf der Suche nach einem Hotel in Marrakesch?
Beste Lage in der Medina, Frühstück inklusive, eine Oase der Ruhe inmitten der Souks:
das Riad Selouane ist die ideale Adresse für Ihren Städtetrip!

Place des Epices
Die Place des Épices – offiziell Rahba Kedima – ist einer der wenigen richtigen Plätze im Souk-Viertel und für uns das Herz der Medina. Traditionell wúrden hier Gewürze verkauft und auch heute noch finden sich viele Gewürzläden rund um den Platz und in den Seitengassen.
Die zahlreichen Cafés und Restaurants sind ein idealer Platz für einen Kaffee oder einen leichten Snack zur Lunchzeit. Aber auch abends finden wir die Atmosphäre hier besonders charmant und lebhaft.
Ein praktischer Hinweis für den Heimweg: Wenn der Souk schließt – je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeiten, aber meist spät abends – wird das Tor zu den Souks geschlossen. Der direkte Weg zurück zum Dar el Bacha und somit auch zum Riad Selouane ist dann nicht mehr möglich; der Umweg führt über den Jemaa el Fna.
Café des Epices
Das Café des Épices liegt direkt an der Place des Épices – und hat damit eine der besten Lagen in der Medina. Die Terrasse im obersten Stockwerk bietet einen schönen Ausblick über den Platz, die Dächer der Medina und bei klarem Wetter bis zum Hohen Atlas. Zum Sonnenuntergang ist dieser Platz schwer zu übertreffen.

Das Café ist klar auf internationale Besucher ausgerichtet: Sandwiches, Salate, Omelettes, Tagine und Burger – marokkanisch angehaucht, aber für jeden Geschmack zugänglich. Kein Alkohol, dafür gute Mocktails.
Ein großer Vorteil: Das Café des Épices hat sehr viele Plätze – unten auf dem Platz unter Strohschirmen, im Innenbereich der ersten Etage und auf der Dachterrasse. Spontan vorbeikommen funktioniert hier fast immer.
Entfernung vom Riad Selouane: 8 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
Nomad
Von den verschiedenen Ebenen der Dachterrassen hat man einen guten Blick auf die Place des Epices im Herzen der Medina. Das Dekor im Nomad ist sehr stylish, modern, aber doch marokkanisch. Die Terrasse hat abends ein tolles Flair und auch die Innenräume sind sehr ansprechend. Der Besitzer des Nomad betreibt übrigens mehrere Restaurants, alle mit cooler Atmosphäre und leckerer Küche.

Die Speisekarte bietet einheimische Gerichte mit frischen Zutaten und modernen Anklängen. Gut schmecken uns z. B. die Calamari mit Paprikasauce oder die frischen Salate. Es gibt nur alkoholfreie Getränke, die frischen Säfte sind sehr zu empfehlen!
Das Nomad ist eines der bekanntesten Restaurants in den Souks und daher immer voll. Selbst zum Mittagessen sollte man reservieren. Wer auf der Dachterrasse sitzen will, muss dies bei der Reservierung dazu sagen.
Entfernung vom Riad Selouane: 8 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
Shtatto

Kurz hinter dem Place des Epices liegt auch das Shtatto. Nach eigenen Angaben die höchste Dachterrasse der ganzen Medina.
Glaubt man gerne, sobald man die Treppen in Angriff nimmt, die zu diesem kleinen Restaurant hinaufführen. Unschön, wenn dann kein Platz frei ist!
Wer einen Tisch ergattern kann, hat Glück gehabt, denn das Shtatto ist immer voll. Toller Blick, gute Küche, angemessenes Preisniveau – kein Wunder, dass diese Terrasse beliebt ist. Hier gibt es frische Salate, leckere Säfte und coole Musik.
Die Terrasse ist klein, es gibt keine Plätze im Inneren und man sitzt auf niedrigen Bänken oder kleinen Hockern. Also eher nichts für ein romantisches Dinner, zumal kein Wein serviert wird. Wir lieben das Shtatto zum Lunch, vor allem im Winter, wenn wir Sonne tanken wollen. Im Sommer gibt es nicht auf allen Plätzen Schatten, da zieht es uns eher abends hier hin, denn der Blick über die Medina bei Nacht ist grandios.
Entfernung vom Riad Selouane: 10 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
L’Mida
Das Restaurant L’Mida liegt mitten im Souk in der Nähe des Place des épices und ist sehr beliebt. Die Dachterrasse über mehrere Ebenen bietet einen super Blick über die Dächer der Medina. Der Stil ist leger und modern, aber marokkanisch inspiriert.
Die Küche ist ebenfalls modern-marokkanisch mit europäischen Einflüssen. Es gibt leichte Gerichte, Salate und leckere Mocktails, da das L’Mida keinen Alkohol serviert. Die Preise sind moderat und auf der Karte stehen viele Gerichte wie Burger oder Pasta, die auch Kindern schmecken. Daher empfehlen wir dieses quirlige Restaurant gerne für Familien mit Kindern.


Mein absoluter Favorit ist der Rote-Beete-Salat mit Arganöl und Fladenbrot, dazu ein Chreb-ou-Chouf (ein zitroniger Mocktail mit Orangenblütenwasser) – ein sommerleichter Lunch, den ich sehr liebe.
Die gute Qualität und die Preise sorgen dafür, dass es immer so voll ist, dass man ohne Reservierung keinen Platz im Restaurant L’Mida bekommt.
Entfernung vom Riad Selouane: 10 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
Le Jardin
Das Le Jardin mit seinem markanten, grün gefliesten Innenhof bietet marktfrische, marokkanische Küche. Auf der Karte stehen leichte Gerichte wie Quinoa-Salat oder marinierte Sardinen aus Essaouira.
Neben dem begrünten Innenhof gibt es Innenräume und eine ebenfalls grün geflieste Dachterrasse, die abends gemütlich beleuchtet ist. Mitten im Souk gelegen, ist das Le Jardin eine grüne Oase, die wir gerne bei einem Bummel im Souk aufsuchen, um dem Trubel und Staub zu entfliehen.
Das Le Jardin, das dem gleichen Besitzer wie das Nomad gehört, serviert keinen Alkohol, dafür aber leckere Mocktails.
Entfernung vom Riad Selouane: 5 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
Bab Doukkala
Bab Doukkala ist das Viertel, in dem die Einheimischen essen. Keine schicken Touristenrestaurants, kein Alkohol, dafür ehrliche marokkanische Küche und deutlich günstiger als im Souk-Viertel – und an den Abendstunden reichlich Streetfood auf der Straße.
Die Auswahl an kleinen Restaurants ist groß; wir stellen hier unsere Lieblingsadressen vor.
Pizzeria Da Zwina
Die Pizzeria Da Zwina ist unser Highlight im Viertel Bab Doukkala: Im Erdgeschoss steht der große Holzofen, an der Theke gibt es Pizza zum Mitnehmen. Auf der Straße gibt es ein paar Tische, von denen man das rege Treiben in der Gasse beobachten kann. Im Obergeschoss gibt es Innen-Sitzplätze, ganz oben lockt die Dachterrasse.
Die Karte bietet neben Pizza – mein Favorit ist die Sicilian – auch marokkanische und italienische Gerichte. Wer nach der Pizza noch Platz hat, darf sich auf ein leckeres Tiramisu freuen.
Im Da Zwina geht es meist flott, die Atmosphäre ist unkompliziert, die Preise sind es auch. Eine Reservierung ist nicht nötig.
Entfernung vom Riad Selouane: 8 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €
Nabil Berber
Das Nabil Berber sieht von außen unscheinbar aus – ein paar Tische im Innenraum, ein paar auf der Straße, keine große Aufmachung. Wer ein wenig Zeit mitbringt, wird belohnt: Das Essen ist unserer Meinung nach das beste in der Gasse, und die Gasse hat einiges zu bieten!
Auf der Karte stehen marokkanische Gerichte; die gemischten Grillspießchen und die Merguez sind meine persönliche Empfehlung – genau richtig nach einem langen Tag in der Medina. Den Abschluss macht ein marokkanischer Minztee.
Wenn hier kein Platz mehr frei ist: einfach in einem der vielen umliegenden Restaurants einkehren oder an einem Streetfood-Stand essen – eigentlich ist es überall gut.
Entfernung vom Riad Selouane: 9 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €
La Perle Blanche de l’Océan
Fisch essen in der Medina? Ja, unbedingt!
Das La Perle Blanche de l’Océan liegt direkt neben dem Nabil Berber – und wer das Glück hat, es geöffnet zu finden, sollte sofort eintreten. Kein Schild weist auf dieses kleine Restaurant hin – wenn das Tor geschlossen ist, erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Restaurant handelt.
Sechs Tische, kein Menü, kein fester Zeitplan: Der Fisch kommt morgens frisch von der Küste, wird gegrillt oder à la plancha zubereitet, ganz wie der Wirt Lust hat und es mit seinen Gästen bespricht. Das La Perle Blanche de l’Océan ist meist nur mittags geöffnet – und auch das nur, solange der Fisch reicht.
Unsere Empfehlung: gegrillte Calamari mit Gemüse. Ein echtes Erlebnis – und einer der ungewöhnlichsten Tische in der ganzen Medina.
Entfernung vom Riad Selouane: 9 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €
Lust auf Streetfood in Marrakesch?
Bei GetYourGuide* finden Sie geführte Food-Touren, Kochkurse und Stadtrundgänge mit sympathischen einheimischen Guides, die Ihnen die versteckten Ecken der Medina zeigen.

Ben Youssef
Das Viertel rund um die Ben-Youssef-Moschee gehört zu den ältesten Teilen der Medina. Die Gassen sind ruhiger als im Souk-Viertel, abends begegnet man weniger Besuchern. Gute Restaurants gibt es hier durchaus – aber verstreut und nicht leicht zu finden. Wer auf gut Glück läuft, muss eventuell lange suchen. Eine Reservierung ist deshalb in diesem Viertel wichtiger als anderswo.
Le Trou au Mur
Dieses moderne Restaurant gehört zum luxuriösen Riad Farnatchi und liegt in der Nähe des Maison de la Photographie im ältesten Teil der Medina. In der Nähe befindet sich auch das Restaurant Le Foundouk.
Mittags kann man auf der Terrasse speisen, abends wird in den Innenräumen serviert, deren Mischung aus alter marokkanischer Handwerkskunst und modernen Möbeln sehr gelungen ist. Im Winter sorgt ein offener Kamin für Gemütlichkeit.
Das Trou au Mur serviert marokkanische Klassiker und ist besonders für sein Mechoui-Lamm bekannt. Auf der Karte finden sich aber auch internationale Gerichte. Wein und Cocktails werden ebenfalls serviert.
Das Trou au Mur sollte man reservieren, denn wenn kein Platz mehr frei ist, gibt es in der Nähe wenig Alternativen.
Entfernung vom Riad Selouane: 10 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€
Le Foundouk
Die edle Atmosphäre in einer alten Karawanserai bildet den Rahmen für einen typisch marokkanischen Abend. Im Sommer eröffnet die Terrasse einen Blick über die Dächer der Medina. Die luxuriös ausgestatteten Räumlichkeiten machen das Le Foundouk auch zu einer ausgezeichneten Wahl in den kühleren Monaten.
Auf der Karte stehen marokkanische Klassiker, das Essen ist sehr lecker. Am Abend spielt oft eine traditionelle Gruppe Musik aus der Kulturgeschichte der Berber, gemischt mit bekannten Songs. Der Service ist super, die Weinkarte umfangreich.
Eine Reservierung ist angeraten, da das Le Foundouk etwas abseits in der Nähe des Maison de la Photographie liegt und es in der Umgebung wenig Alternativen gibt. Vom Jemaa el Fna läuft man gut 20 Minuten, aber dieses Restaurant ist es wert. Wer traditionelle marokkanische Küche und landestypische Musik kennen lernen möchte, ist im Le Foundouk gut aufgehoben.
Entfernung vom Riad Selouane: 12 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€€
Limoni
Wer einige Tage in Marrakesch weilt, hat vielleicht keine Lust mehr auf Tagine. Das Limoni bietet italienische Küche in einem alten Riad. Im Innenhof mit den Zitronenbäumen und den angrenzenden Räumen sitzt man in entspannter Atmosphäre. Der Palast mit seinen marokkanischen Fliesen und das italienische Flair vereinen sich zu einer liebenswerten Stimmung.
Das Essen ist sehr lecker und bietet neben Pasta und Pizza auch gute Salate. Marokkanische Gerichte stehen ebenfalls auf der Speisekarte. Momentan serviert das Limoni leider keinen Wein.
Das Limoni liegt etwas abgelegen im nördlichen Bereich der Souks, daher raten wir am Abend zu einer Reservierung.
Entfernung vom Riad Selouane: 12 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €€
Place des Ferblantiers
Der Place des Ferblantiers – der Platz der Blechschmiede – liegt im Süden der Medina und ist ein lohnenswertes Ziel: Hier kreuzen sich die Wege zum Palais Bahia, zum Palais Badi, zu den Saadiergräbern und zur Mellah.
Störche nisten auf den umliegenden Mauern, die Cafés und Restaurants rund um den Platz sind gemütlich und entspannt. Für einen Lunch nach einer Erkundungstour ideal – abends ist der Platz von uns aus jedoch zu weit entfernt, um ihn als Restaurantziel zu empfehlen.
Kosybar
Ganz im Süden der Medina gelegen, am weitläufigen Place des Ferblantiers, liegt dieses angesagte Restaurant. Eher eine Mischung aus Bar, Café und Restaurant, bietet die Kosybar Dachterrassen auf mehreren Ebenen sowie gemütliche Innenräume und ein hippes Ambiente.
Die Speisekarte enthält sowohl traditionelle marokkanische Gerichte als auch Sushi, asiatische Gerichte und sogar Pizza. Wein und Cocktails werden ebenfalls serviert. Egal ob man fein dinieren will oder nur auf eine Pizza einkehrt, hier ist alles lecker.
Die Kosybar eignet sich auch gut für einen After-Dinner-Drink mit gelegentlicher Live-Musik.
Entfernung vom Riad Selouane: 25 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€
Mazel
Das Mazel liegt direkt am Place des Ferblantiers und bietet willkommene Abwechslung zur klassischen marokkanischen Küche: frische Salate, gesunde Bowls, gute Mocktails. Die Tische auf dem Platz sind ideal für eine Pause nach einem Rundgang durch die südliche Medina. Zum Lunchen eine klare Empfehlung von uns.
Entfernung vom Riad Selouane: 25 Minuten • Alkohol: nein • Preis: €
Villa Aaron
Die Villa Aaron hat eine ungewöhnliche Geschichte: Das Haus wurde 1936 von Baba Aaron Amzallag als Familienwohnsitz erbaut, fiel jahrzehntelang in einen Dornröschenschlaf und wurde erst 2022 aufwändig restauriert.
Heute ist es eines der stimmungsvollsten Restaurants der südlichen Medina – mehrere intime Salons, ein begrünter Innenpatio, Vintage-Möbel und handbemalte Wände. Dieses Haus atmet Geschichte.
Die Küche ist fein: französisch mit marokkanischen Anklängen, sorgfältig zubereitet. Die Mocktails gehören zu den besten, die wir in der Medina kennen.

Abends verwandelt sich die Villa: Live-Musik – Jazz, gelegentlich ein DJ – zieht sich durch die Räume. Die Villa Aaron ist bis 2 Uhr nachts geöffnet und lohnt sich daher auch für einen After-Dinner-Drink.
Direkt vor dem Haus ist ein Taxistand – sehr praktisch, denn das Restaurant ist ein wenig abgelegen.
Entfernung vom Riad Selouane: 25 Minuten • Alkohol: ja • Preis: €€€
Haben Sie Lust auf Neuigkeiten von uns?
Unser Newsletter liefert die neuesten Informationen aus unserem Blog direkt per E‑Mail zu Ihnen!
Abmeldung jederzeit möglich.
Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Guéliz
Guéliz ist die französisch geprägte Neustadt von Marrakesch – ein modernes Stadtzentrum mit breiten Straßen, Boutiquen, Cafés und einer lebhaften Restaurantszene. Wer das moderne Marokko kennenlernen oder außerhalb der Medina shoppen möchte, ist hier richtig. Zentral gelegen ist das Carré Eden, eine moderne Shopping-Mall.
Nach Guéliz gelangt man von der Medina am besten mit dem Taxi – zu Fuß ist es auch möglich, aber der Weg entlang der stark befahrenen Hauptstraße ist wenig angenehm und optisch nicht lohnend.
Grand Café de la Poste
Zwar nicht in der Medina gelegen, aber absolut einen Besuch wert ist das Grand Café de la Poste. In der Nähe des Carré Eden, des großen Shoppingcenters in Gueliz, ist dieses Restaurant ein Muss bei einem Besuch in der Neustadt.

Zum Mittagessen sitzt man entspannt auf der Terrasse und ist erstaunt, dass der Trubel der Neustadt außen vor bleibt. Besonders zu empfehlen ist das Tartare de Boeuf und die Austern aus Oualidia!
Das Grand Café de la Poste bietet französische Küche mit marokkanischem Twist sowie eine Bar mit Cocktails und abendlicher Musik. Hier kann man auch nur zu einem Kaffee nach einem Einkaufsbummel einkehren und in französischer Lebensart schwelgen.
Wer Wert auf einen Platz auf der Terrasse legt, sollte zu den Stoßzeiten unbedingt reservieren: Grand Café de la Poste.
Entfernung vom Riad Selouane: 10 Minuten (Taxi) • Alkohol: ja • Preis: €€€
Al Fassia
Das Al Fassia ist eine Institution in Marrakesch – seit 1987 geöffnet, wurde das Restaurant mit dem Ziel gegründet, Frauen eine Ausbildung im Restaurantfach zu ermöglichen und ihnen damit ein eigenes Einkommen zu sichern. Ein Konzept, das damals in Marokko einzigartig war.
Die Küche serviert marokkanische Klassiker in sehr guter Qualität: Tagine, Couscous, Pastilla. Besonders beeindruckend sind die vielen unterschiedlichen Vorspeisen, die in kleinen Tellern serviert werden.
Entfernung vom Riad Selouane: 12 Minuten (Taxi) • Alkohol: ja • Preis: €€
Abendessen im Riad Selouane
Unseren Hausgäste bieten wir auf Vorbestellung ein marokkanisches Abendessen auf unserer Dachterrasse im Berberzelt oder in den kühleren Monaten unten im Salon.
Der Abend beginnt mit Oliven und frischem Fladenbrot. Dann kommen die Salades Marocaines, kleine Schüsseln mit geschmorten Gemüsevorspeisen. Als Hauptgang folgt unsere Tagine Poulet au Citron Confit: Hähnchen, das stundenlang mit eingelegter Zitrone und Oliven geschmort hat, bis die Aromen sich zu etwas Rundem und Warmem verbunden haben. Zum Abschluss ein Dessert der Saison – Früchte, Crème Brûlée oder Flan – und dann marokkanischer Minztee, süß und duftend, mit Patisserie Marocaine.

Unsere Köchen Hafida kocht mit Passion und viel Kenntnis der traditionellen Gerichte des Landes. Ihr Gefühl für Gewürze lässt den Orient mit der Vielfalt Marokkos verschmelzen. Jedesmal ein Genuss!
Wer besondere Wünsche hat oder vegetarisch essen möchte, bespricht das Menü einfach vorab mit uns.

Essen in Marrakesch ist immer ein Fest für die Sinne!
Häufige Fragen zu Restaurants in Marrakesch
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Gäste.
-
Muss man in Marrakesch Restaurants reservieren?
Für einfache Lokale und Streetfood-Stände ist keine Reservierung nötig. Bei beliebten Restaurants mit Dachterrasse oder schöner Lage empfiehlt sich eine Reservierung, besonders in der Hochsaison von Oktober bis April sowie rund um Weihnachten und Ostern. Einige beliebte Lokale nehmen Reservierungen nur noch gegen Anzahlung und Online-Buchung an.
-
Welche Restaurants in der Medina haben Dachterrassen?
Restaurants mit Dachterrasse gehören zu den beliebtesten Adressen in Marrakesch — der Blick auf die Dächer der Medina, die Moscheen und das Treiben der Altstadt ist einzigartig. Viele Restaurants haben Plätze im Erdgeschoss, im Zwischengeschoss und auf der Terrasse. Unsere persönlichen Empfehlungen mit Terrasse finden Sie in der Liste oben im Artikel.
-
Gibt es vegetarische oder vegane Restaurants in Marrakesch?
Ja, die marokkanische Küche bietet von Haus aus viele vegetarische Gerichte: Gemüsetagines, Couscous mit sieben Gemüsesorten, gefüllte Briouats, Salatteller und frisch gebackenes Brot. In den meisten Restaurants der Medina lässt sich problemlos vegetarisch essen. Rein vegane Optionen sind seltener, aber in den neueren, international ausgerichteten Lokalen in der Neustadt ebenfalls zunehmend vorhanden.
-
Was kostet ein Abendessen in Marrakesch?
Das hängt stark vom Lokal ab. Am Streetfood-Stand in der Medina essen Sie sich schon für 30 Dirham satt. In einem einfachen Familienrestaurant mit Tagine und Getränk rechnen Sie mit etwa 100 bis 200 Dirham pro Person. In gehobenen Restaurants mit Dachterrasse oder aufwendiger Dekoration liegen die Preise zwischen 250 und 600 Dirham pro Person. Alkohol ist nur in wenigen Restaurants erhältlich und durch die Importsteuern deutlich teurer als in Europa.
-
Wann ist die beste Zeit zum Essen gehen in Marrakesch?
Viele Restaurants sind durchgehend geöffnet, ab 19 Uhr füllen sich die Lokale. In den beliebten Restaurants können Sie Tische meist um 19 oder um 21 Uhr reservieren. Einheimische essen deutlich später als in Europa — deren Abendessen beginnt selten vor 22 Uhr. Der Djemaa el-Fna mit seinen Garküchen erwacht ebenfalls erst nach Einbruch der Dunkelheit richtig zum Leben. Während des Ramadan gelten andere Zeiten: Restaurants öffnen dann oft erst nach dem Fastensbrechen bei Sonnenuntergang.
-
Gibt es Wein und Alkohol in den Restaurants der Medina?
Marokko ist ein muslimisches Land, und in der Medina von Marrakesch ist Alkohol in den meisten traditionellen Restaurants nicht erhältlich. Einige gehobene Restaurants sowie Hotels mit Lizenz führen jedoch eine Weinkarte — meist mit marokkanischen Weinen, die durchaus trinkenswert sind und zu Unrecht wenig bekannt sind. Wer Wert auf Wein zum Essen legt, sollte beim Reservieren kurz nachfragen oder gezielt Lokale wählen, die als lizenziert bekannt sind. In der Neustadt Guéliz und rund um das Palmeraie-Gebiet ist die Auswahl an Restaurants mit Alkoholausschank größer als in der Medina.
-
Kann man während des Ramadan in Marrakesch essen gehen?
Ja, als Tourist können Sie auch während des Ramadan in Marrakesch essen gehen — allerdings ändert sich der Rhythmus spürbar. Tagsüber haben viele einfache Lokale und Streetfood-Stände geschlossen, da die Mehrheit der Bevölkerung fastet. Internationale Restaurants und solche in Tourismusbereichen der Medina sind häufig auch tagsüber geöffnet. Das eigentliche Erlebnis beginnt jedoch nach Sonnenuntergang: Mit dem Fastenbrechen, dem sogenannten Iftar, erwacht die Medina zu einem ganz besonderen Leben. Familien sitzen zusammen, die Garküchen auf dem Djemaa el Fna sind voll besetzt, und traditionelle Ramadan-Speisen wie Harira-Suppe, Chebakia und Briouats werden frisch zubereitet. Wer die Gelegenheit hat, den Ramadan in Marrakesch zu erleben, sollte sich diesen Abendmoment nicht entgehen lassen.
-
Lohnt es sich, auf dem Djemaa el-Fna zu essen?
Der Djemaa el-Fna ist ein Erlebnis — aber kein Geheimtipp mehr. Die Garküchen, die abends den Platz füllen, richten sich seit Jahren hauptsächlich an Touristen: Die Preise sind höher als in der übrigen Medina, die Qualität schwankt stark, und Verkäufer sprechen Passanten bisweilen hartnäckig an. Unser Tipp: einmal durchbummeln, dann gemütlich in einem Restaurant essen gehen.
-
Kann ich in Marrakesch auch außerhalb der Medina gut essen gehen?
Ja, das Stadtviertel Guéliz — die französisch geprägte Neustadt — bietet eine lebhafte Restaurantszene mit internationalen Küchen, Weinbars und modernen Bistros. Wer nach mehreren Tagen in der Medina etwas Abwechslung sucht oder Lust auf ein Glas Wein zum Essen hat, ist dort gut aufgehoben. Das Viertel Hivernage und das Palmeraie-Gebiet bieten ebenfalls gehobene Restaurants, richten sich aber stärker an Hotelgäste. Für das authentische Marrakesch-Erlebnis bleibt die Medina dennoch die erste Wahl — die Restaurants außerhalb haben zwar oft mehr Komfort, aber weniger Atmosphäre.
-
Gibt es in Marrakesch auch internationale Küche?
Ja, vor allem in der Neustadt Guéliz finden Sie eine wachsende Auswahl an internationalen Restaurants: italienische Trattorie, französische Bistros, asiatische Küchen und moderne Cafés mit westlichem Frühstück. In der Medina selbst überwiegt die marokkanische Küche, was wir für den Großteil Ihres Aufenthalts ausdrücklich empfehlen — die lokalen Spezialitäten gehören zum Erlebnis. Für Reisende mit Kindern oder bei längeren Aufenthalten ist es jedoch gut zu wissen, dass die Neustadt mit einer kurzen Taxifahrt erreichbar ist und dort auch Pizza, Pasta oder internationale Frühstücksangebote nicht schwer zu finden sind.
-
Welche marokkanischen Gerichte sollte ich in Marrakesch unbedingt probiert haben?
Ganz oben auf der Liste steht die Tagine — ein langsam geschmortes Gericht aus Fleisch oder Gemüse, das in einem Tontopf serviert wird und je nach Lokal sehr unterschiedlich schmeckt. Couscous mit sieben Gemüsesorten ist traditionell freitags das Familiengericht schlechthin und in guten Restaurants auch unter der Woche erhältlich. Pastilla, eine blättrige Teigpastete mit einer süß-herzhaften Füllung aus Hühnchen und Mandeln, ist eine Spezialität, die viele Besucher überrascht. Dazu gehören kleine Vorspeisen-Teller — in Marokko salades marocaines — mit eingelegten Oliven, gekochtem Gemüse und frisch gebackenem Fladenbrot. Zum Abschluss ist süßer Minztee schlicht unverzichtbar.
Sie suchen mehr Info über Marrakesch?
Besuchen Sie unseren Reiseführer, um mehr über die Sehenswürdigkeiten von Marrakesch und Marokko erfahren!

Über die Autorin:
Svenja Keller ist Architektin aus dem Schwarzwald und hat ihr Herz an Marrakesch verloren — an die Souks, das Kunsthandwerk, die Farben und eine Stadt, in der Schönheit kein Konzept ist, sondern Alltag. Seit 2019 betreibt sie das Riad Selouane in der Medina. Was sie über Marrakesch schreibt, kommt nicht aus dem Reiseführer, sondern aus Jahren als Gastgeberin, Beobachterin und leidenschaftlicher Kennerin dieser Stadt.



